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Notizen und Gedanken von Andreas Marc Klingler

Schlagwort: Soziale Netzwerke

Stellensuche über Twitter

Nach dem Lesen eines Blog-Beitrages über Jobsuchmaschinen ist mir wieder eingefallen, wie effektiv Twitter dafür sein kann. Auch wenn die meisten an diesen Kanal für die Stellensuche wahrscheinlich überhaupt nicht denken. (Vorsorglicher Hinweis: Ich suche keine Arbeit. Ich lese nur das verlinkte Blog.)

Auf Twitter findet man weniger BWLer-Blablabla, sondern knappe Hinweise auf sehr neue oder noch gar nicht veröffentlichte Stellenanzeigen. Und oft nicht mal auf Stellenanzeigen sondern nur auf Bemerkungen, dass demnächst jemand gesucht wird und sich Interessenten schon mal melden können – bevor irgendetwas auf anderen Kanälen darüber veröffentlicht wird.

Die Qualität von solchen „Stellenanzeigen“ ist subjektiv höher als Durchschnittsanzeigen. Man erfährt sehr schnell von offenen Stellen oder Stellen, die woanders noch gar nicht ausgeschrieben worden sind. Und man kann sofort und unbürokratisch wie Twitter nunmal ist auch gleich Kontakt aufnehmen und erhält sehr schnell eine erste Reaktion die einem zeigt, ob es sich überhaupt lohnt, sich dort weiter zu bewerben.

Vorgehen:

  • Man definiere Suchanfragen (z.B. in Tweetbot oder anderer Twitter-Software) etwa in der Art „<ort> AND <gebiet>“, also z.B. „berlin AND rails“ oder „frankfurt AND java“. Wichtig ist, dass AND auch wirklich groß zu schreiben, ansonsten wird das oft nicht als boolscher Operator verstanden.
  • Diese Suchanfragen führt man immer wieder aus. Ich habe in der jeweiligen Zeit einige Male täglich die Suchen ausgeführt und so sofort gesehen, wenn es etwas neues gab.

Ob sich eine Stellensuche über Twitter lohnt, hängt natürlich sehr stark von dem jeweiligen Gebiet ab. Aber daran zu denken, kann nicht schaden.

Unser selbst im Netz

Wer sind wir im digitalen Netz? – Diese hochspannende Frage hatte mich gleich elektrisiert, als ich sie letzte Woche zum ersten Mal gelesen hatte. Das Netz verändert Quantität und Qualität von sozialen Interaktionen, ermöglicht neue Lebensweisen und ein vielfältigeres „Sein“. So wie die digitale Welt immer stärker in unsere natürliche Welt eindringt, gibt es immer stärkere Wechselwirkungen zwischen unserer „realen Identität“ und unseren „virtuellen“ Identitäten (die ich hier schon deswegen in Anführungszeichen setze, weil sie sich (sicherlich nicht nur) für mich nicht (mehr) wirklich so „virtuell“ anfühlen).

Hochspannendes Thema. Gestern war ich auf der vom Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt veranstalteten Podiumsdiskussion über dieses Thema. Aus der Diskussion hätte viel werden können, wenn man Constanze Kurz und Kathrin Passig frei hätte reden und leiten lassen. Stattdessen haben sie (mal wieder) aus der Verteidigungsstellung heraus gegen die schrecklichen Gefahren dieses bösen Internetzes = Facebook argumentieren müssen. Die klugen Gedanken, die dort erwähnt wurden, waren mir bereits geläufig und Sätze wie „Am Internet beteiligte Produzenten wie Twitter“ sagen eigentlich schon genug aus. (Wobei ich nicht erfahren habe, aus welchen Fabrikhallen das Internet denn nun in die weltweite Welt ausgeliefert wird.)

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Twitterschau: Meine schönsten Tweets bis Oktober 2010

Ich favorisiere mittlerweile auf Twitter viele tolle Tweets und möchte eine Auswahl davon auch zukünftig im Blog präsentieren. Beim Durchstöbern meines Privatarchivs auf andreas-klingler.de/tweets/ sind mir vorhin aber auch viele tolle eigene Tweets aufgefallen. Ich beginne daher in diesem Beitrag erstmal mit einer Auswahl von Favoriten meiner eigenen Tweets.

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Neugestaltung von gedanken.akde

Nachdem ich mein Twitter-Engagement etwas hochgefahren habe (bedingt durch die Konten-Zusammenlegung) ist mir immer mehr bewusst geworden, wie unpraktisch, „teuer“, „fett“ etc. das normale „Blog-Layout“ auf gedanken.andreas-klingler.de ist. Das typische Blog-Layout, das ich im Kopf habe und das auch auf gedanken.akde war, ist für längere Texte ausgelegt. Meine Beiträge auf gedanken.akde bestehen aber überwiegend aus sehr kurzen Einträgen, für die das vorherige Layout nicht sinnvoll war. Unter anderem sind für Ein-Satz-Beiträge Überschriften sinnlos.

Daher habe ich das Layout nun geändert und das Blog „Tumblr-mäßig“ umgebaut. Ich glaube, dass die Inhalte so besser präsentiert werden und es gerade zum Stöbern angenehmer ist.

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Kontentrennung und anonymes Folgen auf Twitter

Ich habe relativ früh während meiner Twitter-Nutzung damit begonnen, mehrere Twitter-Konten zu nutzen, damit nicht jeder, der mir auf einem Konto folgt oder sich dessen Verfolgte oder Verfolger anschaut, sofort sieht, was ich sonst noch lese.

Ein weiterer Grund dafür war, dass ich es im Laufe der Zeit als deutlich angenehmer empfand, ein Konto für persönliche (= wichtige) Kontakte zu haben und eines für alle anderen. Dadurch konnte ich die Tweets meiner persönlichen Kontakte immer mit niedrigem Zeitaufwand und ohne Rauschen verfolgen. Das andere Konto mal eine Woche zu ignorieren und die „verlorenen“ Tweets nicht „nachzulesen“ war nicht schlimm.

Doch das habe ich jetzt aufgegeben.

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Twitter-Archivierung

Mir ist immer bewusst, dass Daten, die ich externen Diensten anvertraue, jederzeit verschwinden können. Darf dies nicht geschehen, muss eine eigene Sicherung her.

Für die Archivierung meiner Tweets bei Twitter habe ich vor knapp einem Jahr mit dem Twitter-Backup-Skript aus der c’t 23/2009 etwas herumgespielt. Es hat aber nicht ganz so problemlos funktioniert und ich hatte einige Schwierigkeiten damit, das permanent am Laufen zu halten. (Ich weiß mittlerweile aber auch nicht mehr, warum.)

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Standortinformationen über Twitter

Dienste, die den Aufenthaltsort eines anderen offenbaren, können praktisch sein. Ich erlebte es zum Beispiel schon einige Male, dass jemand mir Bekanntes plötzlich im Café aufgetaucht ist, weil ich dies vorher über Twitter oder Foursquare bekannt gab. Oder, dass mich jemand anrief und ich etwas früher als geplant holen konnte, weil ihm bekannt war, dass ich gerade nicht allzu weit weg sein müsste.

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