blog.andreas-klingler.de

Notizen und Gedanken von Andreas Marc Klingler

6 Mona­te Mac­Book Pro 2017: Soli­de, nicht über­ra­gend

Anfang Novem­ber 2017 habe ich mein 4 Jah­re lang genutz­tes Mac­Book Air in die Ren­te (bzw. effek­tiv zu einer mei­ner Schwes­tern) geschickt und auf das Mac­Book Pro 2017 (13 Zoll, mit Touch­Bar) gewech­selt. Hier fas­se ich kurz eini­ge sub­jek­ti­ve Erfah­run­gen nach gut einem hal­ben Jahr zusam­men.

Die Hard­ware ist über­wie­gend her­vor­ra­gend, aber ich möch­te hier pri­mär erzäh­len, mit was ich nicht zufrie­den war, das man sonst in Test­be­rich­ten nicht liest.

Die elen­de tol­le Tas­ta­tur

Ursprüng­lich war ich mir sicher, dass ich mir die­ses MBP nie kau­fen wür­de. Nach­dem ich das 2016er-Modell in einem Apple Store kurz tes­te­te, war ich ent­setzt von der schreck­li­chen Tas­ta­tur. Da ich pri­mär mit der Tas­ta­tur arbei­te, war das für mich ein K.O.-Kriterium.

Ende Som­mer 2017 war ich dann eine Woche lang in Irland unter­wegs mit Freun­den, von denen einer das neue Mac­Book Pro dabei hat­te. Ich nahm es eini­ge Male und nach eini­ger Zeit wur­de das Tipp-Gefühl immer bes­ser, so dass ich kaum noch auf mei­nem Mac­Book Air tip­pen woll­te. Ich war erstaunt, wie her­vor­ra­gend die Tas­ta­tur für mich funk­tio­nier­te, nach­dem ich sie län­ge­re Zeit ver­wen­de­te. Mein ers­tes Gefühl im Apple Store mit eini­gen Tro­cken­übun­gen im Text­edi­tor war irre­füh­rend.

Nach­dem ich im Herbst mei­nen Schreib­tisch neu ein­ge­rich­tet hat­te und dann auch zwei exter­ne Moni­to­re nut­zen woll­te, ist die Wahl dann doch auf das Mac­Book Pro gefal­len. Anfangs habe ich noch gedacht, dass ich zu Hau­se sowie­so immer eine exter­nen Tas­ta­tur nut­ze und dies ja auf jeden Fall wei­ter machen könn­te, soll­te ich mit der Tas­ta­tur doch nicht zurecht kom­men. Und für Unter­wegs wäre sie gut genug.

Ein hal­bes Jahr spä­ter: Hm, ich nut­ze mei­ne exter­ne Tas­ta­tur ja über­haupt nicht mehr…

Daher: Ja, das Tipp­ge­fühl mit den But­ter­fly-Tas­ten fühlt sich erst mal sehr komisch an, kann aber tat­säch­lich her­vor­ra­gend sein. Ob man selbst damit zurecht kommt, kann man mei­ner Mei­nung nach nur her­aus­fin­den, wenn man mal meh­re­re Stun­den lang nor­mal mit der Tas­ta­tur arbei­tet. Eini­ge Minu­ten Aus­pro­bie­ren brin­gen im bes­ten Fall über­haupt nichts und führt im schlech­tes­ten Fall zu einer vor­eil­li­gen Mei­nung.

Die Leis­tung

Ich habe das 13 Zoll-Modell mit schnells­ter CPU (i7-7567U), maxi­ma­lem RAM (16 GB) und kleins­ter SSD (256 GB) gekauft. Die SSD ist sehr, sehr schnell. War­te­zei­ten auf Daten gibt es prak­tisch nicht mehr, weil immer irgend­ei­ne ande­re Kom­po­nen­te lang­sa­mer ist. Aber mich hat depri­miert, dass mei­ne Haupt­an­wen­dun­gen kaum schnel­ler lau­fen. Im Ver­gleich zu mei­nem Mac­Book Air von Mit­te 2013 (auch maxi­ma­le CPU und RAM) beträgt die sub­jek­ti­ve Geschwin­dig­keits­stei­ge­rung  nahe­zu Null.

Nahe­zu Null.

Damit bezie­he ich mich vor allem auf die Geschwin­dig­keit von Test-Sui­tes in RSpec oder Cucum­ber in Ruby­Mi­ne. Kon­ti­nu­er­lich vol­le CPU-Aus­las­tung errei­che ich über­wie­gend bei dem stän­di­gen Aus­füh­ren von Tests, die beim test-getrie­be­nen Ent­wi­ckeln halt stän­dig duch­lau­fen müs­sen. Fest­zu­stel­len, dass 4 Jah­re neue­re Hard­ware die Durch­lauf­zei­ten von 5:43 Minu­ten auf 5:28 Minu­ten senkt, war depri­mie­rend.

Ich weiß ja, dass die Sin­gle-Thread-Leis­tung schon lan­ge nicht mehr stark steigt, aber ich hat­te schon die Erwar­tungs­hal­tung gehabt, wenigs­tens im ers­ten Jahr eine höhe­re Schwupp­di­zi­tät zu haben. Wie es frü­her mit neu­en Rech­nern so war. Aber das darf man wohl nicht mehr erwar­ten.

Die Lauf­zeit

Vor­her nutz­te ich pri­mär ein Mac­Book Air. Dass mitt­ler­wei­le gut vier Jah­re alt und des­sen Akku-Kapa­zi­tät mitt­ler­wei­le von 7150 mAh auf 5229 mAh gefal­len ist. Und damit läuft es immer noch län­ger als ein fabrik­neue Mac­Book Pro.

Denn das Mac­Book Pro hat eine Akku-Kapa­zi­tät von 4315 mAh im Neu­zu­stand. Und eine höhe­re Leis­tungs­auf­nah­me, ver­mut­lich ins­be­son­de­re bedingt durch den deut­lich höher auf­ge­lös­ten und hel­le­ren Bild­schirm. Jetzt kann man sich die Kon­se­quen­zen aus­rech­nen.

Die effek­ti­ve Lauf­zeit im All­tag beträgt bei mir im Schnitt  5 Stun­den. Beim Ent­wi­ckeln mit einer IDE, spo­ra­di­schen Test­durch­läu­fen, bei denen ein Kern ab und zu mal 5 Minu­ten auf Vollast (nicht öfter als 2 mal je Stun­de) arbei­tet und dem Bild­schirm auf ca. 75%. Die von Apple ange­ge­be­nen „bis zu 10 Stun­den” hal­te ich für völ­lig unrea­lis­tisch. Das ist viel­leicht mit einem exter­nen Moni­tor, aus­ge­schal­te­tem inter­nen Dis­play und aus­schließ­li­chem Text­schrei­ben mög­lich.

Das ist eine deut­li­che Ver­schlech­te­rung zu frü­her. Beim Mac­Book Air erreich­te ich locker Lauf­zei­ten von 8–9 Stun­den. Mit genau den glei­chen Akti­vi­tä­ten und glei­cher Soft­ware.

Anders aus­ge­drückt: Mitt­ler­wei­le nut­ze ich das Netz­teil wie­der tags­über.

Aller­dings war mir natür­lich bewusst, dass das MBP nicht so sehr auf Lauf­zeit opti­miert ist wie das MBA. Aber dass der Unter­schied dann doch so stark sein wür­de und auch so der­ma­ßen stark von der ver­spro­che­nen Lauf­zeit abwei­chen wür­de, hät­te ich nicht gedacht. Bis­her waren mei­ner Erfah­rung nach die Lauf­zeit-Anga­ben bei Apple-Gerä­ten rea­lis­tisch. Aber ab jetzt traue ich ihnen nicht mehr.

Ergän­zung 22. April: Ges­tern war mein MBP fast voll, heu­te mor­gen leer, ohne dass ich es benutzt hät­te. Aller­dings habe ich die Nacht über mein iPad ange­schlos­sen, um es zu laden. (Ich war nicht zu Hau­se und nicht genug Ste­cker­netz­tei­le dabei.) Wie vie­le ande­re nut­ze ich manch­mal mein Note­book, um Gerä­te über USB zu laden, da Note­books meis­tens genug Ener­gie gespei­chert haben, um „klei­ne­re” Gerä­te zu ver­sor­gen.

Mit dem rela­tiv klei­nen MBP-Akku kann man damit aber in eine Fal­le lau­fen. Mein iPad-Akku (5. Gene­ra­ti­on) hat eine Kapa­zi­tät von 8557 mAh und damit fast dop­pelt so viel Kapa­zi­tät wie der Akku des MBPs. Damit ist klar: lädt man ein iPad, das weni­ger als 50% Akku-Leis­tung hat, über Nacht am neu­en Mac­Book Pro, dass nicht am Netz­teil hängt, ist letz­te­res am nächs­ten Tag leer. Mit neue­ren Smart­pho­nes könn­te das auch eine „Gefahr” dar­stel­len. Gera­de wenn man unter­wegs ist, soll­te man dies im Hin­ter­kopf behal­ten.

CATERR detec­ted! No MCA data found.

Die deut­lichs­te Pro­duk­ti­vi­täts­stei­ge­rung stell­te sich durch exter­ne Hard­ware ein. Vor­her hat­te ich einen Full HD 27 Zoll-Moni­tor zusätz­lich zum Moni­tor des Mac­Book Airs genutzt. Jetzt kom­men zu dem inter­nen, über alle Zwei­fel phan­tas­ti­schen Reti­na-Dis­play zwei 27-Zoll-Moni­to­re mit 2,7k und 4K hin­zu. (Der 4K-Moni­tor ist natür­lich auf 2,7k her­un­ter­ska­liert. Was um Wel­ten bes­ser ist als der nati­ve 2,7k-Monitor. Daher auch hier mei­ne Emp­feh­lung, beim Neu­kauf lie­ber 4k zu kau­fen. Man ska­liert es zwar sowie­so her­un­ter, aber der Schär­fe­ge­winn ist phä­no­mä­nal.)

Lei­der ist das aber auch eine anhal­ten­de Quel­le von Pro­ble­men. In 50% aller Fäl­le, in dem bei­de Moni­to­re (über Dis­play­Port) ange­schlos­sen sind und aus dem Ruhe­zu­stand auf­wa­chen sol­len, gibt’s eine Ker­nel-Panik und das Sys­tem star­tet neu. Anfangs sah ich fol­gen­de Feh­ler­mel­dung gut ein Dut­zend Mal die Woche:

*** MCA Error Report ***
CPU Machine Check Architecture Error Dump (CPU: Intel(R) Core(TM) i7-7567U CPU @ 3.50GHz, CPUID: 0x806E9)
CATERR detected! No MCA data found.

Mitt­ler­wei­le ste­cke ich die Moni­to­re ein­fach immer ab, wenn ich das Note­book ver­las­se, um nicht zu ris­kie­ren, dass alles ein­schläft und dann nie wie­der auf­wacht.  Das Pro­blem ist bekannt, im Netz fin­den sich unzäh­li­ge Leid­ge­nos­sen. (Das Pro­blem star­te­te mit dem Mac­Book Pro 2016 und ist in der 2017-Ver­si­on immer noch im Kauf­preis ent­hal­ten.)

Immer wie­der stürzt das Sys­tem aber auch beim Ein­ste­cken eines exter­nen Moni­tors ab. (Bei ver­schie­de­nen Moni­to­ren, nicht immer dem­sel­ben.) D.h. ich habe eigent­lich jede Woche 1–2 har­te Abstür­ze (Stand April 2018). Ich habe schon Kabel getauscht, Kreuz-Tests gemacht, Apple Sup­por­t/-Store/­Dritt­händ­ler kon­tak­tiert und die Moni­to­re natür­lich auch schon aus­führ­lich mit ande­ren Gerä­ten getes­tet. Zuver­läs­sig tre­ten die Pro­ble­me nur mit dem Mac­Book Pro auf — auch mit einem ande­ren Mac­Book Pro 2016, das ich test­wei­se mit von einer Bekann­ten mal aus­ge­lie­hen hat­te.

Im Dezem­ber hat­te ich fest­ge­stellt, dass die Abstür­ze sel­te­ner wur­den, nach­dem ich die Moni­to­re auf Dis­play­Port 1.1 ein­ge­stel­le hat­te (vor­her Dis­play­Port 1.2). Aber das hielt nur bis Febru­ar an; ein macOS-Update soll­te bestimm­te Gra­phik-Pro­ble­me mit dem MBP behe­ben, aber seit­dem stürzt das Sys­tem immer wie­der regel­mä­ßig ab, egal ob die Moni­to­re jetzt mit DP 1.1 oder DP 1.2 arbei­ten.

Ich lebe damit, es ist das ein­zi­ge ech­te Pro­blem des Gerä­tes. Dass Pro­blem tritt jetzt schon seit knapp zwei Jah­ren auf. Bei unzäh­li­gen Benut­zern. Bei einem Note­book für 2500€. Bla­ma­bel. Der­ma­ßen.

Aktua­li­sie­rung Juni 2018: Eini­ge macOS-Update spä­ter: Wei­ter­hin unver­än­dert.

Die Touch­Bar

Tele­fo­nie-Steue­rung.

Video-Steue­rung mit Rück- und Vor­lauf­mög­lich­keit per Fin­ger.

Anwen­dungs­um­schal­tung per TouchS­wit­cher.

… ist oft eine nütz­li­che Ergän­zung. Es gin­ge auch ohne, aber oft ist es sehr prak­tisch. Ich nut­ze sie vor allem zur Audio-Steue­rung (um z.B. direkt in Pod­casts mit den Fin­gern etwas nach vor­ne navi­gie­ren zu kön­nen) und zum Tele­fo­nie­ren und je nach Anwen­dung auch zum schnel­len Umschal­ten oder Able­sen von Kurz-Infos.

Schö­ne Idee, oft prak­tisch, aber kein Muss. Das ist im Prin­zip alles, was mir der­zeit dazu ein­fällt. (Zu den letz­ten bei­den Fotos: AppS­wit­cher und Nyan­cat Touch.)

Wohl für die wenigs­ten ein Kauf­kri­te­ri­um, aber auch mög­lich: Inter­net-Meme immer im Blick. Mit Musik!

Das Netz­teil — Vor­sicht im ICE!

Mein Mac­Book Air-Netz­teil muss­te ich ein­mal neu kau­fen, weil sich nach gut drei Jah­ren ein Kabel­bruch ange­bahnt hat­te. Das kann bei den neu­en Mac­Book Pro-Netz­tei­len nicht mehr pas­sie­ren, da Kabel und Netz­teil getrennt sind. Man steckt das USB-C-Kabel in das Netz­teil und in das Note­book. Das Netz­teil hat kei­ne beweg­li­chen Tei­le mehr, die ver­schlei­ßen könn­ten. Sehr schön!

Aber: Ich habe ange­fan­gen mir anzu­ge­wöh­nen, das Kabel erst am Note­book und dann am Netz­teil her­aus­zu­zie­hen, das Kabel schön zu fal­ten und dann das Netz­teil aus der Steck­do­se zu zie­hen. Und vor eini­gen Wochen saß ich wie­der im ICE und habe den letz­ten Schritt ver­ges­sen. Denn das Netz­teil ver­steckt sich per­fekt in der Steck­do­se zwi­schen den ICE-Sit­zen. Das fällt nicht mehr auf, wenn man nicht dar­an denkt und abge­lenkt ist. Das wäre mir mit dem alten nicht pas­siert, denn mit dem fest mon­tier­tem Kabel hät­te ich das nicht über­se­hen.

Naja, Lehr­geld bezahlt (80€). Ich mache das USB-C-Kabel jetzt nie mehr vom Netz­teil ab…

Fazit

Ohne es im Detail aus­ge­führt zu haben, weil ich mich hier auf nega­ti­ve Aspek­te kon­zen­triert habe, ist das Mac­Book Pro ein über­wie­gend her­vor­ra­gen­des Gerät und ich bin größ­ten­teils damit zufrie­den. „Größ­ten­teils”.  Das ist schon trau­rig, gera­de für den Preis. Das Preis-/Leis­tungs­ver­hält­nis erach­te ich daher mitt­ler­wei­le als sehr schlecht. Ein ange­mes­se­ner Preis wären ca. 1500€. Aber auf kei­nen Fall 2500€.

Eine güns­ti­ge­re Vari­an­te wären die Nicht-Touch­Bar-Ver­sio­nen gewe­sen. Die Touch­Bar ist zwar oft eine nütz­li­che Ergän­zung, aber wie geschrie­ben (der­zeit) kein Muss. Aber die Nicht-Touch­Bar-Model­le haben ins­ge­samt nur zwei USB-C-Anschlüs­se. Damit bekä­me ich kei­ne zwei nor­ma­len exter­nen Moni­to­re hin und gleich­zei­tig ein Netz­teil. (Es gibt Moni­to­re, mit denen man auch das MBP laden kann, aber das wäre schon eine sehr star­ke Ein­schrän­kung.) Ins­ge­samt kom­me ich mit 4 USB-C-Ports gut zurecht; zwei gin­gen für mich gar nicht. (Nach­trag 22:48 Uhr: USB-C ist aller­dings so mäch­tig, dass man das Pro­blem mit Docking Stations/Thunderbold Sta­ti­ons lösen kann. Dan­ke an Felix für die Ergän­zung!)

Ich bin mir mitt­ler­wei­le nicht mehr sicher, ob ich nach 4 Mac-Note­books mir in ein paar Jah­ren nicht doch wie­der ein Linux-Note­book kau­fen soll­te. Was ich eigent­lich nicht will, denn auch wenn ich sonst über­all nur mit Linux (und manch­mal Open­BSD) arbei­te, als Desk­top fin­de ich wei­ter­hin macOS mit Abstand am bes­ten. Tja, mal sehen.

Visi­ten­welt­kar­te akde/welt

Als ich in Madrid leb­te, schrieb ich als Ori­en­tie­rungs­hil­fe mir eine klei­ne Kar­ten­an­wen­dung in Rails mit Leaf­let/Open­Stre­et­Map, auf der ich Orte mar­kie­ren konn­te. Dadurch konn­te ich in einer noch frem­den Stadt neu gefun­de­ne Orte mar­kie­ren und mir für die Zukunft mer­ken. Seit­dem habe ich die Anwen­dung unzäh­li­ge Male an vie­len Orten ver­wen­det. Teil­wei­se auch zusam­men mit Freun­den, um bei gemein­sa­men Rei­sen mög­li­che Orte zu mar­kie­ren, die man evtl. auf­su­chen könn­te.

Das Spei­chern, Anno­tie­ren und Tei­len von Orten in einer Kar­ten­an­wen­dung geht zwar auch auf Fremd­ser­vern wie bei Goog­le, aber natür­lich will ich die Daten dort nicht spei­chern. Und zudem ist so eine ein­fa­che Kar­ten­an­wen­dung mit Leaf­let sehr schnell selbst auf­ge­setzt.

Aller­dings war die ursprüng­li­che Anwen­dung nicht für meh­rer Benut­zer (-krei­se) aus­ge­legt und so habe ich im Lau­fe der Zeit über ein Dut­zend nahe­zu glei­cher Instan­zen ange­legt für ver­schie­de­ne Rei­sen und Grup­pen. Das hat jetzt mit einer neu­en Ver­si­on der Kar­ten­an­wen­dung ein Ende, mit der ich Benut­zer und Grup­pen anle­gen kann.

Ohne Ange­mel­det zu sein wäre die öffent­lich ver­füg­ba­re Kar­te aller­dings erst­mal leer. Dabei ist mir ein­ge­fal­len, dass ich öfters schon Emp­feh­lun­gen gege­ben habe für bestimm­te Orte, z.B. her­vor­ra­gen­de Cafés. Aber in der Regel kann man ja nicht wis­sen, ob ich an einem bestimm­ten Orte schon war und dafür Emp­feh­lun­gen habe. Ein guter Anwen­dungs­fall für eine öffent­li­che Kar­te war gefun­den.

Daher ist jetzt akde/welt online, auf der ich eini­ge sub­jek­ti­ve Emp­feh­lun­gen für ver­schie­de­ne Orte ste­hen habe. Eine net­te Ergän­zung zu mei­ner Visi­ten­kar­te für geo­gra­phisch gebun­de­ne Infor­ma­tio­nen. Ich wer­de die Kar­te immer wie­der mal erwei­tern.

Mehr mobi­les Daten­vo­lu­men mit VPN

Vor eini­ger Zeit hat eine mei­ner Schwes­tern erwähnt, dass sie offen­bar ein höhe­res Daten­vo­lu­men hat, wenn sie stän­dig das VPN benutzt. (OpenVPN in die­sem Fall, was bei uns zu Hau­se auf einem Ser­ver ter­mi­niert.) Das fand ich komisch, denn der Pro­vi­der zählt die Daten ja unab­hän­gig vom Pro­to­koll.

Als mich die­se Schwes­ter vor eini­gen Tagen vom Flug­ha­fen abge­holt hat, hat sie das erfreut wie­der gesagt; und tat­säch­lich — iOS zeig­te einen Ver­brauch von 410 MB an und das Netz lief ohne Dros­se­lung. (Sie hat einen Pre­paid-Tarif mit 300 MB.)

Plötz­lich kam mir die Erleuch­tung — OpenVPN kom­pri­miert die Daten vor der Ver­schlüs­se­lung! Die Daten wer­den in iOS auf unte­rer Ebe­ne vom VPN erst ent­packt und gehen erst dann in die Zäh­lung ein. Und der Pro­vi­der zählt natür­lich nur die kom­pri­mier­ten Pake­te. Je nach­dem, wie gut sich die über­tra­ge­nen Daten kom­pri­mie­ren las­sen, kann man damit also durch­aus ein grö­ße­res Daten­vo­lu­men nut­zen als das, was man bezahlt.

Also dann: VPN an. Immer.

EU-Flug­gast­rech­te. Man soll­te sei­ne Rech­te ken­nen

Wer auch mal im Flug­zeug von oder nach Euro­pa unter­wegs ist, soll­te die EU-Flug­ast­rech­te ken­nen. Bei Ver­spä­tun­gen von mehr als 2 Stun­den oder wei­te­ren Ereig­nis­sen wie Anul­lie­rung hat man i.d.R. Anspruch auf Ent­schä­di­gung.

Ich emp­feh­le jedem, der auch mal per Flug­zeug unter­wegs ist, sich die ver­link­te Wiki­pe­dia-Sei­te anzu­se­hen. Unter­neh­men ken­nen immer ihre Rech­te und set­zen sie durch. Nur Ver­brau­cher oft nicht. Das ist sehr scha­de.

19 Stun­den und ein Hotel spä­ter

Ich habe letz­ten Dezem­ber auf dem Rück­flug von Lis­sa­bon erst­mal den Fall gehabt, dass ein Flug über­haupt nicht nach Plan lief. LH1167 hat­te 19 Stun­den Ver­spä­tung. Aus dem plan­mä­ßi­gen Abflug 12:05 Uhr wur­de 7:35 Uhr am fol­gen­den Tag.

Nun ja, ich kann­te damals schon mei­ne Rech­te. Bei so einer Ver­spä­tung und Flug am nächs­ten Tag habe ich Anspruch auf kos­ten­lo­se Hotel­über­nach­tung, Taxi-Fahr­ten dort­hin und von dort zurück sowie Ver­pfle­gung. Und 400€ Ent­schä­di­gung.

Bis auf letz­tes habe ich auch alles direkt bei Luft­han­sa vor Ort bekom­men. Was mich aber ärger­te: Ich habe das alles bekom­men, weil ich das gefor­dert habe und wuss­te, was mir zusteht. Zu kei­nem Zeit­punkt aber wur­den die Pas­sa­gie­re über ihre Rech­te infor­miert.

Mir ist auf­ge­fal­len vor dem Abflug, dass offen­bar vie­le am Ter­mi­nal über­nach­tet haben. Und wohl auch auf eige­ne Kos­ten (teu­er!) geges­sen haben. Ich hat­te hin­ge­gen zwei län­ge­re Taxi-Fahr­ten, eine sehr kom­for­ta­ble Nacht im 4-Ster­ne-Hotel mit Bade­wan­ne und Mini-Bar, Buf­fett und freie wei­te­re Geträn­ke samt Weck­ser­vice. Nach der Preis­lis­te hat allei­ne das die Luft­han­sa das drei­fa­che von dem gekos­tet, was ich für bei­de Flü­ge bezahlt haben. (Auch wenn sie sicher­lich Rabatt bekom­men.) Aber das ist halt das wirt­schaft­li­che Risi­ko.

Wer sei­ne Rech­te nicht kennt, bekommt nichts

Natür­lich kann ich es aus wirt­schaft­li­chen Aspek­ten ver­ste­hen, dass Luft­han­sa die Pas­sa­gier­rech­te nicht an die gro­ße Glo­cke hän­gen will. Aber anstän­dig fin­de ich das nicht. Luft­han­sa wür­de mit aller recht­li­chen Gewalt alle Rech­te gegen mich durch­set­zen, soll­ten sie von mir etwas zu for­dern haben. Die Pas­sa­gie­re müss­ten das auch tun. Das wäre nur gerecht.

Die 400€ Ent­schä­di­gung will Luft­han­sa mir auch erst­mal nicht bezah­len, weil das Wet­ter schuld dar­an gewe­sen sei. Dann müss­ten sie auch wirk­lich nicht zah­len. Dumm nur, dass alle ande­ren Flug­zeu­ge geflo­gen sind, selbst ein ande­res von Luft­han­sa nach Mün­chen. Hat­te die­ses Flug­zeug in Lis­sa­bon bes­se­res Wet­ter dabei?

Ino­fi­zi­ell hieß es, dass die Crew-Pau­sen­zeit auf­grund des ver­spä­te­ten Ein­gangs­flu­ges über­schrit­ten wur­de und die Crew des­we­gen erst nach einer Nacht wie­der flie­gen darf. Das ist völ­lig rich­tig so. Aber der Punkt hier in mei­nen Augen ist dann fol­gen­der: Wenn der Flug­plan der­ma­ßen eng getak­tet ist, dass selbst eine kur­ze Ver­spä­tung den letz­ten Flug des Tages für die­se Crew unmög­lich macht, ist das ein Orga­ni­sa­ti­ons­ver­sa­gen. Wenn man kei­nen Puf­fer ein­plant, muss man halt mit den Kon­se­quen­zen leben. Und dann nicht feh­ler­haf­te Pla­nung mit Wet­ter­pro­ble­men über­de­cken.

Durch­set­zung durch Flug­gast­rech­te­or­ga­ni­sa­tio­nen

Zum Glück gibt es Orga­ni­sa­tio­nen, die das Geschäfts­mo­dell haben, For­de­run­gen von Pas­sa­gie­ren ein­zu­kau­fen und die­se anwalt­lich und ggf. gericht­lich durch­zu­set­zen. Die Pas­sa­gie­re erhal­ten dann die Ent­schä­di­gung abzüg­lich einer Pro­vi­si­on.

Mein Fall liegt mitt­ler­wei­le bei flightright.de, wo sich noch wei­te­re Pas­sa­gie­re die­ses Flu­ges gemel­det und eine Voll­macht aus­ge­stellt haben. Es läuft jetzt eine Mus­ter­kla­ge vor Gericht. Evtl. wird dann geklärt, inwie­fern Flug­ge­sell­schaf­ten es zu ver­ant­wor­ten haben, wenn sie zu wenig Puf­fer­ka­pa­zi­tä­ten bereit­stel­len. Mal schau­en, ob die Wet­ter-Aus­re­de vor Gericht stand hält. Das kann jetzt 1–2 Jah­re dau­ern. Aber ich habe immer­hin kei­nen Stress damit, son­dern bekom­me die Ent­schä­di­gung im Erfolgs­fall. (Und zah­le nichts — auch nicht im Fal­le des Schei­terns der Kla­ge.)

Daher, zum Schluss noch­mal die Bit­te: Lest bei Gele­gen­heit man den Arti­kel über Flug­gast­rech­te durch und hal­tet das immer im Hin­ter­kopf. Und sagt das ggf. auch wei­ter, wenn ihr hört, dass jemand in Kür­ze flie­gen will.

Mul­ti­lin­gua­les Twit­ter

Es wäre so schön, wenn man ohne Hilfs­krü­cken Tweets in meh­re­ren Spra­chen ver­fas­sen könn­te. Ich habe frü­her schon aus Spa­ni­en her­aus pro­biert, Tweets in meh­re­ren Spra­chen zu ver­fas­sen, aber alles funk­tio­niert nicht rich­tig.

  • Set­ze ich für jede Spra­che ein Kon­to auf, ist das zu hoher Auf­wand bei Ein­rich­tung und Pfle­ge. Auf bei­den Sei­ten.
  • Schrei­be ich über einen Benut­zer mehr­spra­chi­ge Tweets, artet es schnell zu Spam für die meis­ten aus.

Ide­al wäre, wenn Benut­zer beim Fol­gen immer auch eine Men­ge von Spra­chen aus­wäh­len könn­ten, in denen die­ser Benut­zer ange­ge­ben hat, auch zu twit­tern. Um dann nur Tweets in den aus­ge­wähl­ten Spra­chen zu erhal­ten. Auf der Ein­ga­be­sei­te gäbe es je Spra­che einen Tweet-Dia­log und man kann ent­schei­den, ob man nur in einer oder meh­re­ren Spra­chen den Tweet direkt rein­tippt.

Lei­der hat so etwas ja mei­nes Wis­sens bis­her auch kein alter­na­tiv-gehyp­ter Dienst rea­li­siert. Und wenn so eine Funk­tio­na­li­tät nicht fest ein­ge­baut wäre, son­dern von Benu­zern nach­träg­lich hin­zu­ge­fügt wer­den müss­te, wür­de das wahr­schein­lich auch nicht benut­zer­freund­lich funk­tio­nie­ren. Egal, wie offen die Platt­form dann wäre.

Scha­de. Wahr­schein­lich wird so etwas auch nie rea­li­siert, weil sol­che Platt­for­men bis­her immer im mono­lin­gua­lem Umfeld ent­stan­den sind.

Dis­kus­si­ons­un­fä­hig

Unse­re Gesell­schaft ist mitt­ler­wei­le über­wie­gend kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­fä­hig. Ich erle­be selbst immer öfter Men­schen, mit denen man nicht dis­ku­tie­ren kann, weil sie nach einer Aus­sa­ge A von mir anneh­men, ich hät­te A/2, B und F gesagt und impli­zier­te damit selbst­ver­ständ­lich auch N, M, P und — ganz schlimm — T.

Bis ich ver­mit­telt habe, dass ich „nur” A mei­ne und man nie zu gro­ße argu­men­ta­to­ri­sche Sprün­ge machen soll­te, weil man sonst unbe­wie­sen alles durch allem her­lei­ten kann, bin ich wie­der frus­triert. Und natür­lich der Depp, denn ich habe ja dann wahr­schein­lich etwas zu ver­ber­gen und will mich nicht „outen”. Ich muss ja ein ganz schlim­mer sein.

Seufz.

Woher kommt das? Unse­re Schul­bil­dung ist gefühlt noch stär­ker Glücks­sa­che als frü­her. Sekun­där­tu­gen­den wer­den genau­so schon seit jahr­zehn­ten miss­ach­tet.  Die Art, wie man etwas sagt, wird immer wich­ti­ger im Ver­gleich zu dem, was man sagt. Gefühl­te Mei­nung schlägt logi­sche Argu­men­ta­ti­on. So bau­en sich gefühl­te Mei­nun­gen ein immer umfas­sen­de­res Welt­bild.

Ich wün­sche mir (wie­der? kei­ne Ahnung…) eine Zeit, in der man abwei­chen­de Mei­nun­gen begrüßt und wirk­lich ver­sucht, die­se nach­zu­voll­zie­hen und ein­zeln dage­gen oder dafür zu argu­men­tie­ren, ohne gleich den Anfang des Wun­der- oder das Ende des Abend­lan­des her­auf­zu­be­schwö­ren. Und immer erst­mal das Gute im Men­schen zu sehen. Auch wenn man mitt­ler­wei­le dazu kon­di­tio­niert wor­den ist, vie­le ande­re Men­schen (unbe­wusst?) zu ver­ach­ten, die kei­ne Stan­dard-Mei­nun­gen ver­tre­te­ten.

Das führt zu nichts Gutem, wenn wir nur noch kor­rekt reden, aber uns gegen­sei­tig nicht mehr ver­ste­hen.

Welt­weit lokal tele­fo­nie­ren mit Fritz­Box und OpenVPN

Eine tol­le Sache, die ich der­zeit von Bra­si­li­en aus aus­gie­big nut­ze, ist die Flat­rate in unse­rem Haus in der Berg­stra­ße. Egal, wo ich bin, ich nut­ze mei­nen loka­len Anschluss zu Hau­se. Und das mache ich so:

Unse­re Fritz­Box (7490) ist so kon­fi­gu­riert, dass ich über mein Mac­Book Anru­fe über mei­ne Ruf­num­mer ent­ge­gen­neh­men und auch aus­ge­hen­de Tele­fo­na­te damit begin­nen kann. In der Fritz­Box-Ober­flä­che (Firm­ware-Stand August 2016) geht dies über Tele­fo­nie -> Tele­fo­nie­ge­rä­te. Dort kann man für ein­zel­ne Ruf­num­mern ein SIP-Kon­to anle­gen.

In einer SIP-Tele­fo­nie­an­wen­dung (ich nut­ze Tele­fo­ne, aber es gibt prin­zi­pi­ell vie­le ver­schie­de­ne SIP-Pro­gram­me für alle gän­gi­gen Betriebs­sys­te­me) stel­le ich die­se Zugangs­da­ten ein und kann damit über den Mac Anru­fen ent­ge­gen­neh­men und neue Anru­fe begin­nen.

Aber: Damit gehen nur Anru­fe aus dem inter­nen Netz. Es gibt zwar in der Fritz­Box bei den Ein­stel­lun­gen des jewei­li­gen SIP-Kon­tos in dem Menü­punkt Anmel­de­da­ten die Mög­lich­keit, Anmel­dun­gen aus dem Inter­net zu erlau­ben, aber das erach­te ich nicht als sicher. Statt­des­sen kommt die zwei­te Tech­nik zum Ein­satz: Ein VPN nach Hau­se.

Ich nut­ze der­zeit OpenVPN, das an einem Raspber­ry­PI hin­ter der Fritz­Box ter­mi­niert. Eine gute Anlei­tung dafür gibt es z.B. bei Ubun­tu­users. Auf dem Mac nut­ze ich Tun­nel­blick als Ober­flä­che zur Kon­fi­gu­ra­ti­on und Steue­rung von OpenVPN. Damit kann ich mich zu Hau­se in unser Fami­li­en-Intra­net ein­wäh­len. Danach ist mein Mac­Book aus der Sicht der Fritz­Box ein loka­les Gerät im inter­nen Netz, womit ich den inter­nen SIP-Zugang wie­der direkt nut­zen kann, als ob ich in mei­nem Zim­mer säße.

Und das war’s. Bevor ich mei­nen Anschluss nut­zen will, muss ich per Tun­nel­blick einen OpenVPN-Tun­nel nach Hau­se zu mei­nem Raspber­ry auf­bau­en, die Tele­fo­ne-Anwen­dung neu star­ten und kann ab dann belie­big ohne wei­te­re Kos­ten inner­halb Deutsch­lands tele­fo­nie­ren. Das hat zwar die letz­ten Wochen manch­mal zu komi­schen Reak­tio­nen geführt, weil Ange­ru­fe­ne sich über die ange­zeig­te Ruf­num­mer gewun­dert haben, wo ich doch angeb­lich gera­de in Bra­si­li­en ver­wei­le — aber es funk­tio­niert ansons­ten wirk­lich gut!

Sim­qua­drat und SMS: Pro­ble­me, Pro­ble­me, Pro­ble­me

Seit eini­gen Jah­ren nut­ze ich Sim­qua­drat als pri­mä­ren Mobil­funk­pro­vi­der. Ich kann fast nur gutes dar­über berich­ten. Beson­ders gefal­len mir die monat­lich künd­ba­ren und hin­zu­buch­ba­ren Leis­tun­gen, die ich je nach Bedarf online direkt an- und aus­schal­ten kann. Und natür­lich die API, über mich Icin­ga bei Ser­ver-Pro­ble­men auch direkt per SMS infor­mie­ren kann.

Aber ja, mit dem SMS-Dienst hat Sim­qua­drat offen­bar star­ke Pro­ble­me. Auto­ma­ti­sier­te SMS-Nach­rich­ten, wie sie z.B. zur Kon­to­be­stä­ti­gung von Diens­ten ver­schickt wer­den, kom­men oft nicht an. „Nor­ma­ler” SMS-Ver­sand, also von ande­ren Mobil­te­le­fo­nen, geht ein­wand­frei.

Letz­te Woche habe ich das bei zwei Diens­ten gemerkt, bei denen ich mich neu ange­mel­det habe, aber tage­lang vor einer Wand saß und nichts machen konn­te. Der Feh­ler ist bei Dienst­an­bie­tern auch bekannt, was dafür spricht, dass ich kein Ein­zel­fall bin. Man liest dann vom Sup­port Sät­ze wie:

(…) lei­der ist Ihr Mobil­funk­pro­vi­der inkom­pa­ti­bel mit den von uns ver­wen­de­ten Pro­vi­dern, sodass SMS in aller Regel nicht ankom­men. Inner­halb der deut­schen Net­ze stellt dies eine abso­lu­te Aus­nah­me dar.

Dar­aus folgt dann ein hick-hack mit E-Mails und Tele­fon­an­ru­fen, bis man wei­ter­kommt, auch ohne eine SMS erhal­ten zu kön­nen. Ein ande­rer Anbie­ter sag­te mir am Tele­fon, dass dies ein lei­di­ges The­ma sei und man schon seit län­ge­rem bemüht sei, eine Insel­lö­sung zu schaf­fen, damit die Kun­den von Sim­qua­drat nicht kom­plett außen vor blie­ben.

Was läuft da bei denen bloß schief? Scha­de.

Wer also erwägt, zu Sim­qua­drat zu wech­seln, soll­te sich dar­über im kla­ren sein, dass auto­ma­ti­sier­te SMS-Nach­rich­ten oft nicht ankom­men und dies zu Pro­ble­men bei Kon­to­be­stä­ti­gun­gen oder ähn­li­chem füh­ren kann.

Das spricht nicht grund­sätz­lich gegen Sim­qua­drat. Aber ich fin­de es wich­tig, dass man die­se Infor­ma­ti­on hat. Es ist somit trotz aller ande­ren Vor­tei­le kein kom­plett funk­tio­nie­ren­des Mobil­funk­kon­to.

« Ältere Beiträge