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Notizen und Gedanken von Andreas Marc Klingler

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Ab nach Bra­si­li­en — mehr dazu in

Am 16. geht’s nach São Pau­lo. An die­ser Stel­le ein Hin­weis für die (RSS-) Abon­ne­men­ten von blog.akde, dass ich wie­der wie in mei­ner Zeit in Spa­ni­en Berich­te über mei­ne Zeit in Bra­si­li­en und Por­tu­gal in einem eige­nen Blog ver­öf­fent­li­che: https://pt.andreas-klingler.de/ (RSS-Feed).

Hier wer­de ich wahr­schein­lich auch bald wie­der mehr schrei­ben, dann aber über all­ge­mei­ne Din­ge, die kei­nen direk­ten Lan­des­be­zug zu mei­nem Auf­ent­halt haben wer­den.

Prä­ven­ti­ves E-Mail-Black­lis­ting gro­ßer Pro­vi­der

Es pas­siert nicht oft, dass ich einen Ser­ver mit einem E-Mail-Sys­tem umzie­he oder einen neu­en auf­set­ze. Aber es ist jedes­mal wie­der eine Qual.

Damit mei­ne ich jetzt nicht ein­mal die Ein­rich­tung der E-Mail-Ser­ver­diens­te an sich. Das ist zwar natür­lich auch eine Qual, aber das ist längt bekannt.

In den letz­ten Jah­ren machen gro­ße E-Mail-Pro­vi­der (Micro­soft [Hot­mail, live]; Yahoo, Goog­le, usw.) immer mehr Pro­ble­me beim Emp­fang von E-Mails. Beson­ders rabi­at ist Micro­soft: E-Mails von unbe­kann­ten Ser­ver wer­den oft gar nicht mehr akzep­tiert. Über­haupt nicht mehr. Man muss nichts böses getan haben, um eine IP in Ver­ruf zu brin­gen. Man muss sie nur zum ers­ten Mal nut­zen und wird sofort als Spam-Schleu­der iden­ti­fi­ziert und blo­ckiert. Nicht nur ver­däch­tigt.

Das ent­spricht nicht gera­de dem Geist des offe­nen Net­zes. Auf der ande­ren Sei­te kann ich aber auch nicht bestrei­ten, dass die­se Maß­nah­me ihnen ver­mut­lich viel Spam erspart in einer Welt, in der gefühlt immer weni­ger auf selbst­ge­hos­te­te Diens­te zurück­grei­fen und ihre E-Mails weni­gen gro­ßen Diens­ten anver­trau­en, die natür­lich selbst dafür sor­gen, dass ihre E-Mails immer ankom­men.

Unver­ständ­li­cher­wei­se ent­hal­ten die zurück­ge­hen­den E-Mails oft nicht mal genaue Anwei­sun­gen, wie man sei­ne IP-Adres­se von der Schwar­zen Lis­te ent­fer­nen könn­te. Die E-Mails ent­hal­ten zwar oft Feh­ler­codes, aber selbst die dar­in ange­ge­be­nen Sei­ten lie­fern kei­ne Anhalts­punk­te dar­über, wie man dem begeg­nen könn­te. Wie bei Micro­soft:

Final-Reci­pi­ent: rfc822; …@hotmail.de
Action: fai­led
Sta­tus: 5.0.0
Remo­te-MTA: dns; mx2.hotmail.com
Dia­gnostic-Code: smtp; 550 SC-001 (BAY004-MC4F57) Unfor­tu­n­a­te­ly, messa­ges from
78.47.161.86 weren’t sent. Plea­se con­tact your Inter­net ser­vice pro­vi­der
sin­ce part of their net­work is on our block list. You can also refer your
pro­vi­der to http://mail.live.com/mail/troubleshooting.aspx#errors.

Goog­le blo­ckiert E-Mails von unbe­kann­ten Ser­vern immer­hin erst nach einer gewis­sen Anzahl von E-Mails nach einer bestimm­ten Zeit. Durch­aus sinn­voll, aber wenn sogar klei­ne Diens­te wie Tan­dem Rhein-Main da bin­nen weni­ger Stun­den rein­fal­len, ist das Limit viel­leicht doch etwas klein.

Final-Reci­pi­ent: rfc822; …@gmail.com
Action: fai­led
Sta­tus: 5.7.1
Remo­te-MTA: dns; gmail-smtp-in.l.google.com
Dia­gnostic-Code: smtp; 550–5.7.1 [2a01:4f8:c17:1eec::2       1] Our sys­tem has
detec­ted an unusu­al rate 550–5.7.1 of unso­li­ci­ted mail ori­gi­na­ting from
your IP address. To pro­tect our 550–5.7.1 users from spam, mail sent from
your IP address has been blo­cked. 550–5.7.1 Plea­se visit 550–5.7.1
https://support.google.com/mail/answer/81126 to review our Bulk Email 550
5.7.1 Sen­ders Gui­de­li­nes. js6si127824210wjb.211 — gsmtp

Die wich­ti­gen Sei­ten für bei­de Pro­vi­der, um einen Antrag  zur Frei­schal­tung von IP-Adres­sen zu stel­len, sind erst nach eini­ger Suche­rei zu fin­den. Wer die­ses Pro­blem also auch mal haben soll­te, soll­te sich fol­gen­de Links mer­ken:

Erfah­rungs­ge­mäß erfolgt die Bear­bei­tung bin­nen weni­ger Stun­den und man bekommt eine E-Mail, dass die IP bis auf wei­te­res frei­ge­ge­ben ist.

lichtspiele.akde in neu­em Licht

Die letz­ten Wochen habe ich mir immer wie­der mal ein paar Stun­den Zeit zur Neu­ge­stal­tung mei­nes Pho­to­blogs lichtspiele.akde genom­men. Die ers­te Ver­si­on ist jetzt online.

Das Lay­out der alten Sei­te von 2009 war längst nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Es war nicht ein­mal respon­siv und hat­te zudem den fal­schen Cha­rak­ter — den eines Text-Blogs. Ich habe es zwar stark ange­passt, um den Pho­tos den Mit­tel­punkt zu geben, aber so rich­tig zufrie­den bin ich damit nicht gewe­sen.

lichtspiele.akde bis Ende Januar 2016

In dem neu­en Lay­out steht jetzt immer nur ein Bild im Mit­tel­punkt. Ohne Ablen­kung. Selbst der Titel, Beschrei­bung und Meta-Daten sind einen Klick ent­fernt. Bei Test­läu­fen mit einem dut­zend Per­so­nen habe ich dazu unter­schied­li­ches Feed­back erhal­ten; mich aber bewusst dafür ent­schie­den, da die Pho­tos der Mit­tel­punkt sein sol­len.

Auch habe ich mich von Wor­d­Press gelöst, da ich den ent­spre­chen­den Mini­ma­lis­mus und Stil damit nicht errei­chen konn­te. Was nicht an Wor­d­Press liegt — es ist nur ein­fach für mei­ne Zwe­cke und Anfor­de­run­gen die fal­sche Soft­ware gewe­sen. Im End­ef­fekt habe ich jetzt mein eige­nes CMS gebaut. — Naja, wenn man es so nen­nen mag: Ein Ruby-Skript gene­riert anhand einer HTML-Vor­la­ge für jedes Pho­to eine Datei und ersetzt die Tex­te dar­in enspre­chend nach den EXIF-/XMP-Daten eines jeden Bil­des. Schlank, bequem, sta­tisch.

Etwas, was jetzt erst­mal drau­ßen ist, aber lang­fris­tig wie­der rein soll, sind kom­mu­ni­ka­ti­ve Ele­men­te. So sind die bis­he­ri­gen Kom­men­ta­re erst­mal weg. Kom­men­ta­re und diver­se Teil-But­tons will ich in Zukunft noch ein­fü­gen.

Viel­leicht wird auch noch eine Gale­rie fol­gen, auf der man alle Pho­tos ver­klei­nert sehen kann. Bei die­sem Punkt kämp­fe ich aber noch etwas mit mir, da dies den Fokus der ein­zel­nen Pho­tos auf­wei­chen wür­de. Besu­cher wür­den dann viel­leicht nur auf auf die Gala­rie-Sei­te gehen, sich ein­zeln drei Pho­tos anse­hen, aber nie das beson­de­re in eini­gen Bil­dern erken­nen, was man auf Minia­tur­bil­dern ein­fach nicht sehen kann. Hm. Mal schau­en.

lichtspiele.akde in neuem Layout seit Februar 2016

Stö­bert mal durch. Mei­nun­gen, Kri­tik und Ide­en dür­fen hier als Kom­men­tar ein­ge­stellt wer­den.

Zu schnel­ler Wan­del

Ich benut­ze mitt­ler­wei­le nur noch sehr sel­ten Steck­do­sen auf Rei­sen. Mir ist auf­ge­fal­len, dass sich da eine Geschich­te zu wie­der­ho­len scheint:

Erst for­dern zuneh­mend vie­le Men­schen WLAN-Zugang in Cafés und ande­ren öffent­li­chen Orte. Bis die­se aber halb­wegs flä­chen­de­ckend ver­füg­bar sind (von Deutsch­land reden wir jetzt mal nicht), hat bereits jeder Smart­pho­nes und braucht damit WLAN-Zugän­ge nicht mehr unbe­dingt.

Mit den Steck­do­sen ver­hält es sich ähn­lich. Sub­jek­tiv nimmt die Nut­zung mit Smart­pho­nes ab, weil immer mehr ihre Smart­pho­nes über den Ruck­sack oder die Hand­ta­sche mit Akku-Packs laden.

Nett sind sol­che Ange­bo­te natür­lich trotz­dem. Aber irgend­wie scha­de, dass sol­che Ent­wick­lung in vie­len Län­dern immer so enorm lan­ge dau­ern, dass sie sich selbst über­ho­len.

Code-Rea­li­tät

In Vor­le­sun­gen hört man ja ab und zu Hor­ror-Geschich­ten über „die Rea­li­tät”™. Man lacht dann meist dar­über und fragt sich, ob es denn stim­men kann, das in frei­er Wild­bahn wirk­lich der­ma­ßen unglaub­lich schreck­li­cher Code exis­tie­ren kann. So blöd kann ja kei­ner sein.

Letz­te Woche habe ein sol­ches Bei­spiel erlebt, bei des­sen Code-Ana­ly­se ich minu­ten­lang nicht mehr aus dem Lachen her­aus­kam. Auch wenn Wei­nen wohl ange­mes­se­ner gewe­sen wäre.

Es ging um eine Web­platt­form, die trotz 8-Kern-Sys­tems mit 32 GB RAM kaum noch benutz­bar war auf­grund extrem lan­ger Ant­wort­zei­ten im Minu­ten­be­reich. Ein Haupt­pro­blem war eine Meho­de, die fol­gen­des gemacht hat:

  • Lade zu Beginn erst­mal alle Objek­te aus der Daten­bank in eine Varia­ble.
  • Lade, weil’s so schön ist, auch direkt alle abge­lei­te­ten Objek­te abge­lei­te­ter Tabel­len in Varia­ble.
  • Füh­re diver­se Trans­for­ma­tio­nen mit allen die­sen Objek­ten aus (deren Sinn sich mir nicht zu 100% erschlos­sen hat).
  • Fil­te­re ca. 80% der Objek­te raus.
  • Füh­re mit der ver­blei­ben­den Objek­ten wei­te­re Trans­for­ma­tio­nen durch.
  • Ermitt­le schließ­lich die Anzahl der Ele­men­te, die in der „Haupt­va­ria­ble” noch drin sind, und …
  • ver­wen­de die­sen Wert nie wie­der.

Über­flüs­sig zu sagen, dass auch die ande­ren Varia­blen über­haupt nicht ver­wen­det wer­den. Tja…

Will­kom­men in der Rea­li­tät! (Flucht­mög­lich­kei­ten sind nicht aus­ge­schil­dert.)

(Nach­trag: Zum The­ma: devopsreactions.tumblr.com, codinghumor.tumblr.com uvm.)

safe­ty und secu­ri­ty auf Deutsch: geht doch, wenn man will

In diver­sen IT-Sicher­heits­ver­an­stal­tun­gen wird der deut­sche Begriff „Sicher­heit” oft in secu­ri­ty und safe­ty auf­ge­spal­ten. Die Auf­spal­tung von Begrif­fen zur genaue­ren Behand­lung ist in der Wis­sen­schaft gän­gi­ge Pra­xis und völ­lig rich­tig und nor­mal.

Aber gera­de bei die­sem Begriffs­paar habe ich jetzt schon eini­ge Kla­gen (auch von Dozen­ten) dar­über gehört, dass man die eng­li­schen Begrif­fe hier ver­wen­den müs­se, da das deut­sche Wort Sicher­heit zu all­ge­mein sei.

Ja, aber was hat man da wohl frü­her gemacht? Spra­che ent­wi­ckelt sich. Sie ent­wi­ckelt sich aber auch nur, wenn sich Men­schen wenigs­tens min­i­n­i­mal Mühe geben um zu über­le­gen, wie man einen Sach­ver­halt pas­send über­tra­gen kann, und nicht sofort kapi­tu­lie­ren und neue Dif­fe­ren­zie­run­gen nur noch in einer ande­ren Spra­che aus­drü­cken. Vie­le machen es sich da mei­ner Mei­nung nach zu bequem.

Ich bin nach eini­gen Minu­ten des Über­le­gens da auch erst­mal auf kei­ne guten Begrif­fe für secu­ri­ty und safe­ty gekom­men, aber in der Wiki­pe­dia bin ich dann fün­dig gewor­den: Angriffs­si­cher­heit (secu­ri­ty) und Betriebs­si­cher­heit (safe­ty). Wun­der­bar. Das sind kla­re Bezeich­nun­gen, die für sich selbst spre­chen, prä­gnant sind und sogar auch Lai­en Anhalts­punk­te für die Dif­fe­ren­zie­rung bie­ten.

Ich wün­sche mir, dass sich auch ande­re in sol­chen Fäl­len wenigs­tens eini­ge Minu­ten Gedan­ken dar­über machen, bevor sie gedan­ken­los nur noch frem­de Wör­ter über­tra­gen. Wenn man nichts fin­det, ist das ja völ­lig in Ord­nung.

Wer­wolf-Aben­de

Nach­dem der letz­te Wer­wolf-Abend schon wie­der viel zu lan­ge her ist, möch­te ich wie­der zu Wer­wolf-Run­den ein­la­den. Wer es noch nicht kennt: Dies ist ein schö­nes Grup­pen­spiel für 8–48 Leu­te, was u.a. auch regel­mä­ßig auf der KIF gespielt wird — dort gibt es auch eine Wiki-Sei­te mit Anlei­tung und wei­te­ren Erklä­run­gen dazu.

Da ich nicht — wie beim letz­ten Mal — vie­le E-Mails ver­sen­den muss, um her­aus­zu­fin­den, wer dar­an Inter­es­se hat, gibt es ab sofort die offe­ne Mai­ling­lis­te werwolf@akde, auf der sich jeder Inter­es­sier­te ein­tra­gen kann. Dar­über wer­den in Zukunft Tref­fen ange­kün­digt und Ter­min­um­fra­gen ver­schickt. Viel wird dar­über nicht lau­fen; viel mehr als eine hand­voll Wer­wolf-Aben­de im Jahr wird es wohl nicht geben, aber dar­über möch­te ich in Zukunft alle Inter­es­sier­ten immer direkt „griff­be­reit” haben.

Für den 1. Wer­wolf-Abend im Janu­ar bei mir in Darm­stadt gibt es hier aus­nahms­wei­se schon mal direkt die Ter­min­um­fra­ge. Regeln, hier auch für die Zukunft als Refe­renz notiert:

  • Zwei Wochen vor dem ers­ten mög­li­chen Ter­min lege ich den tat­säch­li­chen Ter­min fest. (Für das 1. Tref­fen abwei­chend am 2. Janu­ar).
  • Ein Abend fin­det nur statt, wenn es min­des­tens 12 Zusa­gen gibt.
    • Bit­te, bit­te, mel­de dich ab wenn du doch nicht kannst. Ich habe nur für ca. 15 Leu­te Platz, aber das Spiel braucht auch wenigs­tens 10 Mit­spie­ler. Für einen Abend im Jah­re 2014 haben sich 14 ange­kün­digt und es kamen 8. Was hart an der Gren­ze für einen schö­nen Abend ist.
    • Soll­te es mehr als 16 Mit­spie­ler ankün­di­gen… habe ich ein Pro­blem und über­leg’ mir dann ‚was.
  • Beginn ist 20 Uhr in mei­ner Woh­nung in Darm­stadt (sie­he andreas-klingler.de für Details).
    • Spä­te­res ankom­men ist kein Pro­blem. Eine Spiel­run­de dau­ert unge­fähr 5–15 Minu­ten, man kann also fle­xi­bel ein­stei­gen oder auch zwi­schen­durch aus­set­zen. Bit­te gib mir aber Bescheid, soll­test du deut­lich spä­ter kom­men wol­len. Nicht, dass zu vie­le erst 1 Stun­de spä­ter kom­men, so dass die ande­ren bis dahin zu weni­ge zum Spie­len.
  • Das Ende ist fle­xi­bel.
  • Tee und Limo­na­den sind da. Kna­be­rei­en auch, kön­nen aber ger­ne noch mit­ge­bracht wer­den.

Wenn du also Inter­es­se hast, trag’ dich bit­te in die Ter­min­um­fra­ge ein. (Und am bes­ten auch in die Mai­ling­lis­te — ansons­ten bit­te klar in der Ter­min­um­fra­ge den Namen rein schrei­ben, damit ich über den Ter­min infor­mie­ren kann.) Auf schö­ne Aben­de mit vie­len Anschul­di­gun­gen und Meu­che­lei­en! :-)

[Aktua­li­sie­rung 3. Janu­ar 2015: Da es nur 11 Zusa­gen gab, gibt es einen zwei­ten Ver­such: Bit­te bis zum 9. Janu­ar hier ein­tra­gen.]

[Aktua­li­sie­rung 16. Janu­ar 2015: Es gab erst genug Zusa­gen, dann aber eini­ge Absa­gen, wodurch die Gren­ze wie­der nicht erreicht wor­den ist. Ich ver­su­che es daher spä­ter wie­der.]

Stel­len­su­che über Twit­ter

Nach dem Lesen eines Blog-Bei­tra­ges über Job­such­ma­schi­nen ist mir wie­der ein­ge­fal­len, wie effek­tiv Twit­ter dafür sein kann. Auch wenn die meis­ten an die­sen Kanal für die Stel­len­su­che wahr­schein­lich über­haupt nicht den­ken. (Vor­sorg­li­cher Hin­weis: Ich suche kei­ne Arbeit. Ich lese nur das ver­link­te Blog.)

Auf Twit­ter fin­det man weni­ger BWLer-Bla­bla­bla, son­dern knap­pe Hin­wei­se auf sehr neue oder noch gar nicht ver­öf­fent­lich­te Stel­len­an­zei­gen. Und oft nicht mal auf Stel­len­an­zei­gen son­dern nur auf Bemer­kun­gen, dass dem­nächst jemand gesucht wird und sich Inter­es­sen­ten schon mal mel­den kön­nen — bevor irgend­et­was auf ande­ren Kanä­len dar­über ver­öf­fent­licht wird.

Die Qua­li­tät von sol­chen „Stel­len­an­zei­gen” ist sub­jek­tiv höher als Durch­schnitts­an­zei­gen. Man erfährt sehr schnell von offe­nen Stel­len oder Stel­len, die woan­ders noch gar nicht aus­ge­schrie­ben wor­den sind. Und man kann sofort und unbü­ro­kra­tisch wie Twit­ter nun­mal ist auch gleich Kon­takt auf­neh­men und erhält sehr schnell eine ers­te Reak­ti­on die einem zeigt, ob es sich über­haupt lohnt, sich dort wei­ter zu bewer­ben.

Vor­ge­hen:

  • Man defi­nie­re Such­an­fra­gen (z.B. in Tweet­bot oder ande­rer Twit­ter-Soft­ware) etwa in der Art „<ort> AND <gebiet>”, also z.B. „ber­lin AND rails” oder „frank­furt AND java”. Wich­tig ist, dass AND auch wirk­lich groß zu schrei­ben, ansons­ten wird das oft nicht als bool­scher Ope­ra­tor ver­stan­den.
  • Die­se Such­an­fra­gen führt man immer wie­der aus. Ich habe in der jewei­li­gen Zeit eini­ge Male täg­lich die Suchen aus­ge­führt und so sofort gese­hen, wenn es etwas neu­es gab.

Ob sich eine Stel­len­su­che über Twit­ter lohnt, hängt natür­lich sehr stark von dem jewei­li­gen Gebiet ab. Aber dar­an zu den­ken, kann nicht scha­den.

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