Die letz­ten drei Wochen sind bei mir nicht gut gewe­sen. Einer von drei Vor­fäl­len, die mich ein­zeln jede Woche her­aus­ge­ris­sen haben, waren star­ke Zahn­schmer­zen, wes­we­gen ich auch eine Nacht gar nicht schla­fen konn­te. Und das alles, weil sich seit gut einem Drei­vier­tel­jahr etwas in mei­nem Mund in eine schlech­te Rich­tung ent­wi­ckelt hat, was schon längst hät­te behan­delt wer­den müs­sen.

Das wur­de es aber nicht. Trotz drei Zahn­arzt­be­su­chen in die­ser Zeit. Mei­ne Ex-Zahn­ärz­tin, hat offen­bar meh­re­re Kunst­feh­ler bei mir auf ein­mal geschafft und mich sogar im Früh­jahr genau falsch her­um behan­delt, wes­we­gen ich mich jetzt auf eine Wur­zel­be­hand­lung freu­en darf.

(Du weißt, dass dei­ne Zahn­ärz­tin nichts taugt, wenn nach einem Vor­fall drei (!) Zahn­ärz­te sich über Dia­gno­sen und Rönt­gen­bil­der unter­hal­ten und aus dem Kopf­schüt­teln nicht mehr her­aus­kom­men…)

Mit Details will ich hier nicht lang­wei­len. Aber ich habe wie­der mal dar­an gedacht, wie wich­tig doch meh­re­re, unab­hän­gi­ge Mei­nun­gen über wich­ti­ge Sach­ver­hal­te sind. Böse ist es nur, dass sich zwar gera­de im medi­zi­ni­schen Bereich vie­le vor Ope­ra­tio­nen mehr­fach infor­mie­ren, aber kaum wel­che, wenn ein Arzt sagt, dass alles in Ord­nung sei. Ver­ständ­lich. Dafür gibt es wohl auch kei­ne Lösung.

Aber seid euch die­ses Dil­le­mas bewusst.