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	<title>blog.andreas-klingler.de</title>
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	<description>Notizen und Gedanken von Andreas Marc Klingler</description>
	<lastBuildDate>Thu, 10 May 2012 06:35:20 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Exzellentes Blog über Softwaretechnik und –entwicklung</title>
		<link>http://blog.andreas-klingler.de/2012/05/exzellentes-blog-ueber-softwaretechnik-und-entwicklung/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 06:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Softwareentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipp]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit bin ich auf ein wunderbares Blog gestoßen, dass ich allen ans Herz legen möchte, die Software auch entwickeln: Joel on Software. Es handelt um Softwaretechnik und –entwicklung sowie einer größeren Epsilon-Umgebung davon. Viele Artikel sind Augen-öffnend und zumindest ich habe in den gut vier Wochen, in denen ich das Blog „ausgelesen” habe, sehr viel erkannt und gelernt. (Untere anderem auch gute Gründe dafür, warum man in der Praxis oft Dinge tut, für die es im akademischen Bereich aber auch gute Gründe gibt, sie zu verpönen.) Auf der Hauptseite gibt es in der zweiten Spalte eine sehr lange Liste auf gute Artikel aus verschiedenen Bereichen. Ein guter Anfang. Über die Archiv-Seite kann man dann geordnet alle Beiträge ab März 2000 lesen. Ursprünglich habe ich an dieser Stelle auch noch eine Auswahl hervorragender Zitate aus dem Blog anbringen wollen. Ich habe mich bei der großen Menge, die ich mir herauskopiert habe, nicht mehr entscheiden können und gebe daher allen Interessierten lieber den Rat, das Blog selbst auszulesen. Man kann sich ja auch damit Zeit lassen, die Artikel laufen ja nicht weg. :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit bin ich auf ein wunderbares Blog gestoßen, dass ich allen ans Herz legen möchte, die Software auch entwickeln: <a href="http://www.joelonsoftware.com/">Joel on Software</a>.</p>
<p>Es handelt um Softwaretechnik und –entwicklung sowie einer größeren Epsilon-Umgebung davon. Viele Artikel sind Augen-öffnend und zumindest ich habe in den gut vier Wochen, in denen ich das Blog „ausgelesen” habe, sehr viel erkannt und gelernt. (Untere anderem auch gute Gründe dafür, warum man in der Praxis oft Dinge tut, für die es im akademischen Bereich aber auch gute Gründe gibt, sie zu verpönen.)</p>
<p>Auf der Hauptseite gibt es in der zweiten Spalte eine sehr lange Liste auf gute Artikel aus verschiedenen Bereichen. Ein guter Anfang. <a href="http://www.joelonsoftware.com/backIssues.html">Über die Archiv-Seite</a> kann man dann geordnet alle Beiträge ab März 2000 lesen.</p>
<p>Ursprünglich habe ich an dieser Stelle auch noch eine Auswahl hervorragender Zitate aus dem Blog anbringen wollen. Ich habe mich bei der großen Menge, die ich mir herauskopiert habe, nicht mehr entscheiden können und gebe daher allen Interessierten lieber den Rat, das Blog selbst auszulesen. Man kann sich ja auch damit Zeit lassen, die Artikel laufen ja nicht weg. :-)</p>
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		<title>Die Linksangst deutscher „Qualitätsmedien”</title>
		<link>http://blog.andreas-klingler.de/2012/03/die-linkangst-deutscher-qualitaetsmedien/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 20:33:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin wieder mal beeindruckt von der Fortschrittlichkeit spanischer Medien. El País bindet seit kurzem bei Ihren Artikeln Links auf ähnliche Artikel von anderen Medien ein. Siehe zum Beispiel den Artikel zur Gauck-Wahl, im Link unten unter En otros medios und dann auf Ver todas. Der Link führt zu einer eigenen (!) Aggregationsseite mit eigenem RSS-Feed dafür. Ich wette, es beschweren sich in Spanien keine anderen Medien über diesen Dienst. Was in Deutschland los wäre, wenn sich ein großer Verlag das trauen würde, können wir uns sicherlich alle vorstellen. *seufz*… Warum geht das bloß bei uns nicht? Hier ist es ja schon die Ausnahme, wenn Links in Artikel erscheinen (wenn auch das ja langsam besser zu werden scheint.) Die Netzauftritte deutscher „Qualitätsmedien” hinken selbst im Jahre 2012 der Netzentwicklung immer noch mindestens 5 Jahre hinterher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin wieder mal beeindruckt von der Fortschrittlichkeit spanischer Medien. <a href="http://www.elpais.es/">El País</a> bindet seit kurzem bei Ihren Artikeln Links auf ähnliche Artikel <em>von anderen Medien</em> ein.</p>
<p>Siehe zum Beispiel <a href="http://internacional.elpais.com/internacional/2012/03/18/actualidad/1332077410_251015.html">den Artikel zur Gauck-Wahl</a>, im Link unten unter <em>En otros medios</em> und dann auf <em>Ver todas</em>. Der Link führt zu einer eigenen (!) Aggregationsseite mit eigenem RSS-Feed dafür. Ich wette, es beschweren sich in Spanien keine anderen Medien über diesen Dienst. Was in Deutschland los wäre, wenn sich ein großer Verlag das trauen würde, können wir uns sicherlich alle vorstellen.</p>
<p>*seufz*… Warum geht das bloß bei uns nicht? Hier ist es ja schon die Ausnahme, wenn Links in Artikel erscheinen (wenn auch das ja langsam besser zu werden scheint.) Die Netzauftritte deutscher „Qualitätsmedien” hinken selbst im Jahre 2012 der Netzentwicklung immer noch mindestens 5 Jahre hinterher.</p>
<p><span id="more-494"></span></p>
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		<title>ManagedObjectContext von Core Data mit Storyboard in XCode 4.2</title>
		<link>http://blog.andreas-klingler.de/2012/02/managedobjectcontext-von-core-data-mit-storyboard-in-xcode-4-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 18:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Softwareentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Core Data]]></category>
		<category><![CDATA[iOS]]></category>
		<category><![CDATA[Objective C]]></category>
		<category><![CDATA[Programmierung]]></category>
		<category><![CDATA[XCode]]></category>

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		<description><![CDATA[Um Core Data in einer iOS-Anwendung benutzen zu können, muss man die Komponenten des Core Data-Frameworks instantiieren, was normalerweise im Application Delegate geschieht. Normalerweise wird dort in der Methode didFinishLaunchingWithOptions das erzeugte NSManagedObjectContext–Objekt den View Controllern übergeben, damit diese es für Zugriffe auf die Datenbank nutzen können. Die Standardlösung, die auch in vielen Dokumenten von Apple noch vorkommt und von der dieser Code stammt, sieht wie folgt aus: RootViewController *rootViewController = [[RootViewController alloc] initWithStyle:UITableViewStylePlain]; NSManagedObjectContext *context = [self managedObjectContext]; if (!context) { // Handle the error. } // Pass the managed object context to the view controller. rootViewController.managedObjectContext = context; Diese Lösung funktioniert bei mir auch in fertigen Projekten. Aber nicht in solchen, die ich von Grund auf selbst erstellt habe. Den Grund dafür habe ich nach längerer Suche nun gefunden: Mit der Einführung des Storyboards in XCode 4.2 hat sich die Art und der Zeitpunkt, wie / an der Views erzeugt werden, geändert. Während die Views früher in dem Application Delegate vom Entwickler erzeugt wurden, werden sie nun automatisch erzeugt. Das ist aber blöd, wenn der Entwickler bei der Initialisierung das Objekt des zu dem View dazugehörigen View Controllers braucht, um ihm das managedObjectContext–Objekt zu geben. (Eine gute Praktik für Core Data, die Apple selbst vorschlägt.) In obigem Standardbeispiel wird zwar ein Objekt von RootViewControllers erzeugt und das managedObjectContext übergeben, aber etwas später wird eine neue Instanz des RootViewControllers automatisch erzeugt und dann verwendet — und diese hat den Kontext natürlich nicht übergeben bekommen. Die Lösung habe schließlich in einem anderen Apple-Dokument gefunden — über Google. Im Abschnitt Accessing the First View Controller des Dokuments Converting to Storyboard: UINavigationController *rootNavigationController = (UINavigationController *)self.window.rootViewController; MyViewController *myViewController = (MyViewController *)[rootNavigationController topViewController]; Über self.window kann man auf die vom Storyboard verwalteten View Controller zugreifen, diese wieder selbst instantiieren und alles klappt wieder wie vorher.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Core_Data">Core Data</a> in einer iOS-Anwendung benutzen zu können, muss man die Komponenten des Core Data-Frameworks instantiieren, was normalerweise im Application Delegate geschieht. Normalerweise wird dort in der Methode <em>didFinishLaunchingWithOptions</em> das erzeugte <em>NSManagedObjectContext</em>–Objekt den View Controllern übergeben, damit diese es für Zugriffe auf die Datenbank nutzen können.</p>
<p>Die Standardlösung, <a href="https://developer.apple.com/library/ios/documentation/DataManagement/Conceptual/iPhoneCoreData01/iPhoneCoreData01.pdf">die auch in vielen Dokumenten von Apple noch vorkommt</a> und von der dieser Code stammt, sieht wie folgt aus:</p>
<p><span id="more-484"></span></p>
<pre>
RootViewController *rootViewController = [[RootViewController alloc]
    initWithStyle:UITableViewStylePlain];

    NSManagedObjectContext *context = [self managedObjectContext];
    if (!context) {
        // Handle the error.
    }
    // Pass the managed object context to the view controller.
    rootViewController.managedObjectContext = context;
</pre>
<p>Diese Lösung funktioniert bei mir auch in fertigen Projekten. Aber nicht in solchen, die ich von Grund auf selbst erstellt habe.</p>
<p>Den Grund dafür habe ich nach längerer Suche nun gefunden: Mit der Einführung des Storyboards in XCode 4.2 hat sich die Art und der Zeitpunkt, wie / an der Views erzeugt werden, geändert. <em>Während die Views früher in dem Application Delegate vom Entwickler erzeugt wurden, werden sie nun automatisch erzeugt.</em></p>
<p>Das ist aber blöd, wenn der Entwickler bei der Initialisierung das Objekt des zu dem View dazugehörigen View Controllers braucht, um ihm das <em>managedObjectContext</em>–Objekt zu geben. (<a href="https://developer.apple.com/library/ios/#documentation/DataManagement/Conceptual/CoreDataSnippets/Articles/stack.html">Eine gute Praktik für Core Data, die Apple selbst vorschlägt.</a>) In obigem Standardbeispiel wird zwar ein Objekt von <em>RootViewControllers</em> erzeugt und das <em>managedObjectContext</em> übergeben, aber etwas später wird eine neue Instanz des <em>RootViewControllers</em> automatisch erzeugt und dann verwendet — und diese hat den Kontext natürlich nicht übergeben bekommen.</p>
<p>Die Lösung habe schließlich in einem anderen Apple-Dokument gefunden — über Google. Im Abschnitt Accessing the First View Controller des Dokuments <a href="http://developer.apple.com/library/ios/#releasenotes/Miscellaneous/RN-AdoptingStoryboards/_index.html">Converting to Storyboard</a>:</p>
<pre>
    UINavigationController *rootNavigationController = (UINavigationController *)self.window.rootViewController;
    MyViewController *myViewController = (MyViewController *)[rootNavigationController topViewController];
</pre>
<p>Über <em>self.window</em> kann man auf die vom Storyboard verwalteten View Controller zugreifen, diese wieder selbst instantiieren und alles klappt wieder wie vorher.</p>
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		<title>Neues Blog von mir für Portugiesisch: pt.akde</title>
		<link>http://blog.andreas-klingler.de/2012/02/neues-blog-von-mir-fuer-portugiesisch-pt-akde/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 17:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachen]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Portugiesisch]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachenlernen]]></category>

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		<description><![CDATA[Analog zu es.akde habe ich seit Dezember 2011 nun auch ein Blog für meine Notizen, Anmerkungen, Lernverfahren und –materialien und (in entfernterer Zukunft) für Berichte aus Portugal und Brasilien: pt.andreas-klingler.de. Die Gründe für dieses Blog und warum ich Portugiesisch schon seit vielen Jahren auf dem Radar habe, sind in diesem Eröffnungsbeitrag zu lesen. Da die dortigen Inhalte die meisten meiner Verfolger bei Twitter und Google Plus nicht interessieren werden, werde ich nur selten neue Beiträge aus diesem Blog über diese Kanäle verbreiten. Wer also Interesse an diesen Inhalten hat, sollte den RSS-Feed abonnieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Analog zu <a href="http://es.andreas-klingler.de/">es.akde</a> habe ich seit Dezember 2011 nun auch ein Blog für meine Notizen, Anmerkungen, Lernverfahren und –materialien und (in entfernterer Zukunft) für Berichte aus Portugal und Brasilien: <a href="http://pt.andreas-klingler.de/">pt.andreas-klingler.de</a>.</p>
<p><a href="http://pt.andreas-klingler.de/de/2011/12/dann-fangen-wir-mal-an/">Die Gründe für dieses Blog und warum ich Portugiesisch schon seit vielen Jahren auf dem Radar habe, sind in diesem Eröffnungsbeitrag zu lesen.</a></p>
<p>Da die dortigen Inhalte die meisten meiner Verfolger bei <a href="http://twitter.com/AndreasKlingler">Twitter</a> und <a href="http://www.andreas-klingler.de/+">Google Plus</a> nicht interessieren werden, werde ich nur selten neue Beiträge aus diesem Blog über diese Kanäle verbreiten. Wer also Interesse an diesen Inhalten hat, sollte <a href="http://pt.andreas-klingler.de/feed/">den RSS-Feed</a> abonnieren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nützliche LaTeX-Dienste im Netz</title>
		<link>http://blog.andreas-klingler.de/2012/02/nuetzliche-latex-dienste-im-netz/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[LaTeX]]></category>

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		<description><![CDATA[Über einen unscheinbaren Link auf der Wikipedia-Hilfeseite für LaTeX bin ich vor einiger Zeit auf einen unglaublich nützlichen Web-Dienst gestoßen: Detexify. Mit der Maus oder dem Tablett kann man in eine Zeichenfläche malen und bekommt — meistens — das entsprechende Zeichen als LaTeX-Befehl angezeigt. Unglaublich hilfreich und die perfekte Ergänzung zur „traditionellen” symbols-dina4.pdf. Kurz nachdem ich darüber einen Beitrag auf Google Plus geschrieben habe, bin ich auf einen Beitrag gestoßen, der mich auf den Dienst Web Equation aufmerksam gemacht hat. Er funktioniert ähnlich, aber er erlaubt das Zeichnen beliebiger mathematischer Ausdrücke und zeigt dann den entsprechenden LaTeX-Code dazu an. Auch praktisch. Falls du weitere tolle LaTeX-Dienste im Netz kennst, schreib’ sie in die Kommentare.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:TeX#Weblinks">einen unscheinbaren Link auf der Wikipedia-Hilfeseite für LaTeX</a> bin ich vor einiger Zeit auf einen unglaublich nützlichen Web-Dienst gestoßen: <a href="http://detexify.kirelabs.org/classify.html">Detexify</a>. Mit der Maus oder dem Tablett kann man in eine Zeichenfläche malen und bekommt — meistens — das entsprechende Zeichen als LaTeX-Befehl angezeigt. Unglaublich hilfreich und die perfekte Ergänzung zur „traditionellen” <a href="http://www.tex.ac.uk/tex-archive/info/symbols/comprehensive/symbols-a4.pdf">symbols-dina4.pdf</a>.</p>
<p>Kurz nachdem ich darüber <a href="https://plus.google.com/u/0/117254671853882580223/posts/SLLnYpxKMRa">einen Beitrag auf Google Plus</a> geschrieben habe, bin ich <a href="https://plus.google.com/u/0/117254671853882580223/posts/E9t4NRNLnQ9">auf einen Beitrag</a> gestoßen, der mich auf den Dienst <a href="http://webdemo.visionobjects.com/equation.html?locale=default">Web Equation</a> aufmerksam gemacht hat. Er funktioniert ähnlich, aber er erlaubt das Zeichnen beliebiger mathematischer Ausdrücke und zeigt dann den entsprechenden LaTeX-Code dazu an. Auch praktisch.</p>
<p>Falls du weitere tolle LaTeX-Dienste im Netz kennst, schreib’ sie in die Kommentare.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Unser selbst im Netz</title>
		<link>http://blog.andreas-klingler.de/2012/01/unser-selbst-im-netz/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 23:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[GAudI]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Soziologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sind wir im digitalen Netz? — Diese hochspannende Frage hatte mich gleich elektrisiert, als ich sie letzte Woche zum ersten Mal gelesen hatte. Das Netz verändert Quantität und Qualität von sozialen Interaktionen, ermöglicht neue Lebensweisen und ein vielfältigeres „Sein”. So wie die digitale Welt immer stärker in unsere natürliche Welt eindringt, gibt es immer stärkere Wechselwirkungen zwischen unserer „realen Identität” und unseren „virtuellen” Identitäten (die ich hier schon deswegen in Anführungszeichen setze, weil sie sich (sicherlich nicht nur) für mich nicht (mehr) wirklich so „virtuell” anfühlen). Hochspannendes Thema. Gestern war ich auf der vom Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt veranstalteten Podiumsdiskussion über dieses Thema. Aus der Diskussion hätte viel werden können, wenn man Constanze Kurz und Kathrin Passig frei hätte reden und leiten lassen. Stattdessen haben sie (mal wieder) aus der Verteidigungsstellung heraus gegen die schrecklichen Gefahren dieses bösen Internetzes = Facebook argumentieren müssen. Die klugen Gedanken, die dort erwähnt wurden, waren mir bereits geläufig und Sätze wie „Am Internet beteiligte Produzenten wie Twitter” sagen eigentlich schon genug aus. (Wobei ich nicht erfahren habe, aus welchen Fabrikhallen das Internet denn nun in die weltweite Welt ausgeliefert wird.) Aber egal, das Thema ist hochinteressant und ich mache es ja lieber selbst besser als mich mit Gemeckere selbst zu ärgern. Schon aus der Veranstaltung heraus habe ich daher folgenden Tweet mit einem l zu wenig geschrieben: Ich denke da mittlerweile konkret an einige Stunden im Café Chaos in Darmstadt am Nachmittag, entweder nächste oder übernächste Woche. Im Prinzip „kellertreffmäßig”, bei Interesse gerne öfter. Den Gegenstand der Gespräche konkretisiere ich durch folgende Fragen, die natürlich nur als Anregung dienen sollen und nicht abschließend sind: Wie verändert das Netz durch den Sieg der schwachen Verbindungen unser Leben? Wie verändern sich Freundschaften und Bekanntschaften, wenn sie (wenigstens auf einer oberflächlichen Ebene) nie mehr abreißen müssen? Wie kohärent könnte/sollte unser ich in unseren realen und digitalen Kontexten sein? Wie können wir uns digital neu erfinden, alternative Wege (auch nur testweise) ausprobieren, wenn wir immer unter Beobachtung stehen (könnten)? Wie offen sollten wir sein? Wie kann unser digitales Selbst dynamische Verbindungen in der Realität ermöglichen, ohne den Datenschutz zu vergessen? (Mobiles Endgerät meldet spontan: „Benutzer x in der Sitzreihe vor dir folgt dir auf Twitter und ist auch Pirat.”) Und wie würden wir damit umgehen? … Also: Interesse? Dann signalisiere dies bitte und fülle bis Sonntag, den 22. Januar, 20 Uhr diese Terminumfrage aus. Wir treffen uns am Dienstag, den 31. Januar, um 16:30 Uhr im oben angegebenen Café Chaos. Weitere Ideen können gerne in diesem Pad hinzugefügt oder bearbeitet werden. (Oder in den Kommentaren natürlich; aber zur Themenfindung, Präzisierung und Abgrenzung erscheint mir ein Pad gerade eher geeignet.) Dann setzen wir uns zusammen, reden und lassen uns überraschen, wohin die Gedanken uns tragen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sind wir im digitalen Netz? — Diese hochspannende Frage hatte mich gleich elektrisiert, als ich sie letzte Woche zum ersten Mal gelesen hatte. Das Netz verändert Quantität und Qualität von sozialen Interaktionen, ermöglicht neue Lebensweisen und ein vielfältigeres „Sein”. So wie die digitale Welt immer stärker in unsere natürliche Welt eindringt, gibt es immer stärkere Wechselwirkungen zwischen unserer „realen Identität” und unseren „virtuellen” Identitäten (die ich hier schon deswegen in Anführungszeichen setze, weil sie sich (sicherlich nicht nur) für mich nicht (mehr) wirklich so „virtuell” anfühlen).</p>
<p>Hochspannendes Thema. Gestern war ich <a href="http://www.muk.uni-frankfurt.de/news/hp/005_im_digitalen_Netz/index.html">auf der vom Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt veranstalteten Podiumsdiskussion über dieses Thema</a>. Aus der Diskussion hätte viel werden können, wenn man <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Constanze_Kurz">Constanze Kurz</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kathrin_Passig">Kathrin Passig</a> frei hätte reden und leiten lassen. Stattdessen haben sie (mal wieder) aus der Verteidigungsstellung heraus gegen die schrecklichen Gefahren dieses bösen Internetzes = Facebook argumentieren müssen. Die klugen Gedanken, die dort erwähnt wurden, waren mir bereits geläufig und Sätze wie „Am Internet beteiligte Produzenten wie Twitter” sagen eigentlich schon genug aus. (Wobei ich nicht erfahren habe, aus welchen Fabrikhallen das Internet denn nun in die <em>w</em>elt<em>w</em>eite <em>W</em>elt ausgeliefert wird.)</p>
<p><span id="more-446"></span>Aber egal, das Thema ist hochinteressant und ich mache es ja lieber selbst besser als mich mit Gemeckere selbst zu ärgern. Schon aus der Veranstaltung heraus habe ich daher folgenden Tweet mit einem l zu wenig geschrieben:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://twitter.com/AndreasKlingler/status/158990534155841537"><img class="size-full wp-image-448 aligncenter" title="selbst-im-netz-aufruf" src="http://blog.andreas-klingler.de/wp-content/uploads/2012/01/selbst-im-netz-aufruf.png" alt="" width="632" height="275" /></a></p>
<p>Ich denke da mittlerweile konkret an einige Stunden <a href="http://www.openstreetmap.org/?lat=49.871983&amp;lon=8.660893&amp;zoom=18&amp;layers=M">im Café Chaos in Darmstadt</a> am Nachmittag, entweder nächste oder übernächste Woche. Im Prinzip „kellertreffmäßig”, bei Interesse gerne öfter. Den Gegenstand der Gespräche konkretisiere ich durch folgende Fragen, die natürlich nur als Anregung dienen sollen und nicht abschließend sind:</p>
<ul>
<li>Wie verändert das Netz durch den <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/07/social-media-schwache-verbindungen/">Sieg der schwachen Verbindungen</a> unser Leben?</li>
<li>Wie verändern sich Freundschaften und Bekanntschaften, wenn sie (wenigstens auf einer oberflächlichen Ebene) nie mehr abreißen müssen?</li>
<li>Wie kohärent könnte/sollte unser ich in unseren realen und digitalen Kontexten sein?</li>
<li>Wie können wir uns digital neu erfinden, alternative Wege (auch nur testweise) ausprobieren, wenn wir immer unter Beobachtung stehen (könnten)?</li>
<li>Wie offen sollten wir sein?</li>
<li>Wie kann unser digitales Selbst dynamische Verbindungen in der Realität ermöglichen, ohne den Datenschutz zu vergessen? (Mobiles Endgerät meldet spontan: „Benutzer x in der Sitzreihe vor dir folgt dir auf Twitter und ist auch Pirat.”) Und wie würden wir damit umgehen?</li>
<li>…</li>
</ul>
<p>Also: Interesse? Dann <del datetime="2012-01-23T21:35:01+00:00">signalisiere dies bitte und fülle bis Sonntag, den 22. Januar, 20 Uhr diese Terminumfrage aus</del>. <strong>Wir treffen uns am Dienstag, den 31. Januar, um 16:30 Uhr im oben angegebenen Café Chaos.</strong></p>
<p><a href="http://klingler.dnsalias.org:9000/UnserSelbstImNetz">Weitere Ideen können gerne in diesem Pad hinzugefügt oder bearbeitet werden. </a>(Oder in den Kommentaren natürlich; aber zur Themenfindung, Präzisierung und Abgrenzung erscheint mir ein Pad gerade eher geeignet.) Dann setzen wir uns zusammen, reden und lassen uns überraschen, wohin die Gedanken uns tragen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Etherpad mit Wildcard-Subdomains</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 16:34:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Apache]]></category>
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		<category><![CDATA[Software]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.andreas-klingler.de/?p=439</guid>
		<description><![CDATA[Nach dem Aufsetzen einer Etherpad–Installation auf tandem-rhein-main.de kam auf jeder Etherpad-Seite eine unerwartete Authentifizierungsanfrage von Apache. Die Domain etherpad.tandem-rhein-main.de erfordert aber keine Zugangsdaten. In einer Etherpad-Installation auf einem anderen Server habe ich bei der Installation und Einrichtung nichts anders gemacht, und dort trat die Authentifizierungsanfrage nicht auf. Wie ich herausgefunden habe, tritt das Problem auf, wenn in der Konfigurationsdatei etherpad.local.properties die Option transportUseWildcardSubdomains auf true gesetzt ist. Etherpad verwendet dann zur Kommunikation keine URLs unter der gleichen Adresse, sondern über temporäre, virtuelle Subdomains in der Form 762471349945.comet.etherpad.tandem-rhein-main.de. Für solche Subdomains gibt es aber in der Apache-Konfiguration keine Anweisungen, daher hat Apache die Standardkonfiguration verwendet, in der kein Hostname angegeben ist. Doch in dieser Konfigurationsdatei war ein Zugriffsschutz aktiviert, der dann fälschlicherweise die Kommunikation mit dem Etherpad-Dienst abgeschnitten hat. Als Lösung dafür habe ich in der Apache-Konfigurationsdatei für den Vhost etherpad.tandem-rhein-main.de die Direktive ServerAlias *.etherpad.tandem-rhein-main.de hinzugefügt. Dadurch nimmt dieser Vhost nun alle Anfragen für beliebige Subdomains unter seiner Subdomain entgegen wodurch Etherpad nun korrekt läuft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Aufsetzen einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/EtherPada">Etherpad</a>–Installation auf <a href="http://tandem-rhein-main.de/">tandem-rhein-main.de</a> kam auf jeder Etherpad-Seite eine unerwartete Authentifizierungsanfrage von Apache. Die Domain etherpad.tandem-rhein-main.de erfordert aber keine Zugangsdaten. In einer Etherpad-Installation auf einem anderen Server habe ich bei der Installation und Einrichtung nichts anders gemacht, und dort trat die Authentifizierungsanfrage nicht auf.</p>
<p><span id="more-439"></span></p>
<p>Wie ich herausgefunden habe, tritt das Problem auf, wenn in der Konfigurationsdatei etherpad.local.properties die Option <em>transportUseWildcardSubdomains</em> auf <em>true</em> gesetzt ist. Etherpad verwendet dann zur Kommunikation keine URLs unter der gleichen Adresse, sondern über temporäre, virtuelle Subdomains in der Form 762471349945.comet.etherpad.tandem-rhein-main.de.</p>
<p>Für solche Subdomains gibt es aber in der Apache-Konfiguration keine Anweisungen, daher hat Apache die Standardkonfiguration verwendet, in der kein Hostname angegeben ist. Doch in dieser Konfigurationsdatei war ein Zugriffsschutz aktiviert, der dann fälschlicherweise die Kommunikation mit dem Etherpad-Dienst abgeschnitten hat.</p>
<p>Als Lösung dafür habe ich in der Apache-Konfigurationsdatei für den Vhost etherpad.tandem-rhein-main.de <a href="http://steinsoft.net/index.php?site=programming/articles/apachewildcarddomain">die Direktive ServerAlias *.etherpad.tandem-rhein-main.de</a> hinzugefügt. Dadurch nimmt dieser Vhost nun alle Anfragen für beliebige Subdomains unter seiner Subdomain entgegen wodurch Etherpad nun korrekt läuft.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.andreas-klingler.de/2012/01/etherpad-mit-wildcard-subdomains/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Rauchmelderterror für Hunde</title>
		<link>http://blog.andreas-klingler.de/2011/12/rauchmelderterror-fuer-hunde/</link>
		<comments>http://blog.andreas-klingler.de/2011/12/rauchmelderterror-fuer-hunde/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 00:17:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Daisy]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Nacht]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchmelder]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Tier]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.andreas-klingler.de/?p=432</guid>
		<description><![CDATA[Das ist jetzt die zweite Nacht binnen einer Woche, in der unser Hund Daisy sehr unruhig ist, nicht schlafen kann und ständig durchs Haus läuft. Im Herbst kam das schon mal vor. Die Ursache war damals das sporadische Piepsen eines Handys (siehe Handyterror für Hunde). Das Problem scheinen viele zu haben; denn jener Beitrag führt praktisch jede Woche Leute auf mein Blog. Daher hier ein weiterer Hinweis, falls du als Betroffener Ladewarnungen von Handys ausschließen kannst: Schaue dir die Rauchmelder an. Wir haben 10–15 Rauchmelder im Haus verteilt. Alle sind batteriebetrieben, manche sogar redundant. Bevor die Batterien leer werden, piepsen auch sie sporadisch in einem sehr hohen Ton, der Hunde (ich verallgemeiner’ das mal) panisch werden lässt. Da die Lebensdauer der Batterien nicht einheitlich ist, die Rauchmelder nicht alle gleichzeitig installiert wurden und das sporadische Piepsen bei einigen gefühlt nur 4x am Tag ertönt, ist das Ausfindigmachen schwierig. Da bleibt nur, alle Rauchmelder abzumachen und die Batterie zu messen. Und ich wiederhole an dieser Stelle meinen Wunsch, doch bitte auch bei solchen Geräten Tierversuche durchzuführen… :-/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist jetzt die zweite Nacht binnen einer Woche, in der unser Hund Daisy sehr unruhig ist, nicht schlafen kann und ständig durchs Haus läuft. Im Herbst kam das schon mal vor. Die Ursache war damals das sporadische Piepsen eines Handys (siehe <a href="http://blog.andreas-klingler.de/2011/09/handyterror-fuer-hunde/">Handyterror für Hunde</a>).</p>
<p>Das Problem scheinen viele zu haben; denn jener Beitrag führt praktisch jede Woche Leute auf mein Blog. Daher hier ein weiterer Hinweis, falls du als Betroffener Ladewarnungen von Handys ausschließen kannst:</p>
<p>Schaue dir die Rauchmelder an.</p>
<p><span id="more-432"></span>Wir haben 10–15 Rauchmelder im Haus verteilt. Alle sind batteriebetrieben, manche sogar redundant. Bevor die Batterien leer werden, piepsen auch sie sporadisch in einem sehr hohen Ton, der Hunde (ich verallgemeiner’ das mal) panisch werden lässt. Da die Lebensdauer der Batterien nicht einheitlich ist, die Rauchmelder nicht alle gleichzeitig installiert wurden und das sporadische Piepsen bei einigen gefühlt nur 4x am Tag ertönt, ist das Ausfindigmachen schwierig.</p>
<p>Da bleibt nur, alle Rauchmelder abzumachen und die Batterie zu messen. Und ich wiederhole an dieser Stelle meinen Wunsch, doch bitte auch bei solchen Geräten Tierversuche durchzuführen… :-/</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Twitterschau: Meine schönsten Tweets bis Oktober 2010</title>
		<link>http://blog.andreas-klingler.de/2011/12/twitterschau-meine-schoensten-tweets-bis-oktober-2010/</link>
		<comments>http://blog.andreas-klingler.de/2011/12/twitterschau-meine-schoensten-tweets-bis-oktober-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 17:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Twitterschau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.andreas-klingler.de/?p=402</guid>
		<description><![CDATA[Ich favorisiere mittlerweile auf Twitter viele tolle Tweets und möchte eine Auswahl davon auch zukünftig im Blog präsentieren. Beim Durchstöbern meines Privatarchivs auf andreas-klingler.de/tweets/ sind mir vorhin aber auch viele tolle eigene Tweets aufgefallen. Ich beginne daher in diesem Beitrag erstmal mit einer Auswahl von Favoriten meiner eigenen Tweets. Die Links der Bilder führen zu dem Tweet auf Twitter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich favorisiere mittlerweile auf Twitter viele tolle Tweets und möchte eine Auswahl davon auch zukünftig im Blog präsentieren. <a href="http://andreas-klingler.de/tweets/">Beim Durchstöbern meines Privatarchivs auf andreas-klingler.de/tweets/</a> sind mir vorhin aber auch viele tolle eigene Tweets aufgefallen. Ich beginne daher in diesem Beitrag erstmal mit einer Auswahl von <a href="http://andreas-klingler.de/tweets/favorites">Favoriten meiner eigenen Tweets</a>.</p>
<p><span id="more-402"></span></p>
<p>Die Links der Bilder führen zu dem Tweet auf Twitter.</p>
<p><a href="http://twitter.com/AndreasKlingler/statuses/129063875193741312"><img src="http://blog.andreas-klingler.de/wp-content/uploads/2011/12/twr-13.png" alt="" title="twr-13" width="630" height="270" class="alignleft size-full wp-image-424" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/AndreasKlingler/statuses/128880120801923073"><img src="http://blog.andreas-klingler.de/wp-content/uploads/2011/12/twr-12.png" alt="" title="twr-12" width="630" height="272" class="alignleft size-full wp-image-423" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/AndreasKlingler/statuses/105948289546985472"><img src="http://blog.andreas-klingler.de/wp-content/uploads/2011/12/twr-11.png" alt="" title="twr-11" width="630" height="201" class="alignleft size-full wp-image-422" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/AndreasKlingler/statuses/97998106855092224"><img src="http://blog.andreas-klingler.de/wp-content/uploads/2011/12/twr-10.png" alt="" title="twr-10" width="630" height="284" class="alignleft size-full wp-image-421" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/AndreasKlingler/statuses/90811958625976322"><img src="http://blog.andreas-klingler.de/wp-content/uploads/2011/12/twr-9.png" alt="" title="twr-9" width="630" height="236" class="alignleft size-full wp-image-420" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/AndreasKlingler/statuses/81819531546345472"><img src="http://blog.andreas-klingler.de/wp-content/uploads/2011/12/twr-8.png" alt="" title="twr-8" width="630" height="390" class="alignleft size-full wp-image-419" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/AndreasKlingler/statuses/67514476634718208"><img src="http://blog.andreas-klingler.de/wp-content/uploads/2011/12/twr-7.png" alt="" title="twr-7" width="630" height="356" class="alignleft size-full wp-image-418" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/AndreasKlingler/statuses/58642536859832320"><img src="http://blog.andreas-klingler.de/wp-content/uploads/2011/12/twr-6.png" alt="" title="twr-6" width="630" height="271" class="alignleft size-full wp-image-417" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/AndreasKlingler/statuses/50922242187603968"><img src="http://blog.andreas-klingler.de/wp-content/uploads/2011/12/twr-5.png" alt="" title="twr-5" width="630" height="232" class="alignleft size-full wp-image-416" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/AndreasKlingler/statuses/24613840834527234"><img src="http://blog.andreas-klingler.de/wp-content/uploads/2011/12/twr-4.png" alt="" title="twr-4" width="630" height="482" class="alignleft size-full wp-image-415" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/AndreasKlingler/statuses/13316188775911424"><img src="http://blog.andreas-klingler.de/wp-content/uploads/2011/12/twr-3.png" alt="" title="twr-3" width="630" height="392" class="alignleft size-full wp-image-414" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/AndreasKlingler/statuses/9566356043202560"><img src="http://blog.andreas-klingler.de/wp-content/uploads/2011/12/twr-2.png" alt="" title="twr-2" width="630" height="268" class="alignleft size-full wp-image-411" /></a></p>
<p><a href="http://twitter.com/AndreasKlingler/statuses/24515606933"><img src="http://blog.andreas-klingler.de/wp-content/uploads/2011/12/twr-1.png" alt="" title="twr-1" width="630" height="248" class="alignleft size-full wp-image-410" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>RSS-Aggregator wie Google Reader auf eigenem Server</title>
		<link>http://blog.andreas-klingler.de/2011/12/rss-aggregator-wie-google-reader-auf-eigenem-server/</link>
		<comments>http://blog.andreas-klingler.de/2011/12/rss-aggregator-wie-google-reader-auf-eigenem-server/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 11:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[Google Reader]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[RSS]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>

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		<description><![CDATA[In dem Beitrag Über den Umgang mit RSS erwähnte ich, dass ich noch keine vernünftige Software gefunden hatte, mit der ich RSS-Feeds wie in Google Reader zentral übers Web lesen kann und auf einem eigenen Server läuft. Über den Kommentar von Nightwolf habe ich endlich eine tolle Lösung gefunden: rssLounge. Die web-basierte OpenSource-Software verfügt sogar über eine zusätzliche Filterebene, um auch bei mehreren hundert RSS-Feeds nicht den Überblick zu verlieren. Die zusätzliche Filterebene ist eine Prioritätsangabe. Für jeden RSS-Feed kann ein numerischer Prioritätswert definiert werden. Über einen Bereichsregler kann man definieren, aus welchem Bereich Feeds angezeigt werden sollen. (Und zwar ohne Beeinträchtigung der Ordnerstruktur! Natürlich könnte man auch „Prioritätsordner” und evtl. „-unterordner” anlegen, aber dann hätte man Kategorien in jedem „Prioritätsordner”, was zu Durcheinander führen würde.) Beispiel: Meine wichtigsten RSS-Feed haben Priorität 1. Beim Aufrufen meiner rssLounge-Installation sind in der Ordnerstruktur nur die mit Priorität 1 versehenen RSS-Feeds sichtbar. Diese lese ich zuerst. Danach kann ich auf Priorität 3 hochschalten, wodurch alle Feeds von Priorität 1 bis 3 angezeigt werden. (Man kann beliebige Bereiche definieren; z.B. zeige mir alle Feeds von Priorität 12–42 an.) Wenn ich danach immer noch etwas Zeit haben sollte, schalte ich auf Priorität 5. Ich verwende also ein System mit 5 Punkten. 1 steht für das wichtigste, 3 für „normale” und 5 für Feeds, die ich immer wieder mal bei Gelegenheit durchschauen kann. 2 und 4 werde ich eventuell später für „Grenzgänger” verwenden. Eine weitere Filtermöglichkeit besteht in der Filterung von Beiträgen mit Hilfe von regulären Ausdrücken (!) — allerdings habe ich dafür aktuell keine Verwendung. Ich bin froh, endlich eine gute Lösung gefunden zu haben und den Google Reader jetzt verlassen zu können. Mehr Infos und Bildschirmfotos sind auf der Webseite zu finden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dem Beitrag <a href="http://blog.andreas-klingler.de/2011/09/ueber-den-umgang-mit-rss/">Über den Umgang mit RSS</a> erwähnte ich, dass ich noch keine vernünftige Software gefunden hatte, mit der ich RSS-Feeds wie in Google Reader zentral übers Web lesen kann und auf einem eigenen Server läuft.</p>
<p>Über den Kommentar von <a href="http://nightwolf42.de/">Nightwolf</a> habe ich endlich eine tolle Lösung gefunden: <a href="http://rsslounge.aditu.de/">rssLounge</a>. Die web-basierte OpenSource-Software verfügt sogar über eine zusätzliche Filterebene, um auch bei mehreren hundert RSS-Feeds nicht den Überblick zu verlieren.</p>
<p><span id="more-393"></span></p>
<p>Die zusätzliche Filterebene ist eine Prioritätsangabe. Für jeden RSS-Feed kann ein numerischer Prioritätswert definiert werden. Über einen Bereichsregler kann man definieren, aus welchem Bereich Feeds angezeigt werden sollen. (Und zwar ohne Beeinträchtigung der Ordnerstruktur! Natürlich könnte man auch „Prioritätsordner” und evtl. „-unterordner” anlegen, aber dann hätte man Kategorien in jedem „Prioritätsordner”, was zu Durcheinander führen würde.)</p>
<p>Beispiel: Meine wichtigsten RSS-Feed haben Priorität 1. Beim Aufrufen meiner rssLounge-Installation sind in der Ordnerstruktur nur die mit Priorität 1 versehenen RSS-Feeds sichtbar. Diese lese ich zuerst. Danach kann ich auf Priorität 3 hochschalten, wodurch alle Feeds von Priorität 1 bis 3 angezeigt werden. (Man kann beliebige Bereiche definieren; z.B. zeige mir alle Feeds von Priorität 12–42 an.) Wenn ich danach immer noch etwas Zeit haben sollte, schalte ich auf Priorität 5. Ich verwende also ein System mit 5 Punkten. 1 steht für das wichtigste, 3 für „normale” und 5 für Feeds, die ich immer wieder mal bei Gelegenheit durchschauen kann. 2 und 4 werde ich eventuell später für „Grenzgänger” verwenden.</p>
<p>Eine weitere Filtermöglichkeit besteht in der Filterung von Beiträgen mit Hilfe von regulären Ausdrücken (!) — allerdings habe ich dafür aktuell keine Verwendung.</p>
<p>Ich bin froh, endlich eine gute Lösung gefunden zu haben und den Google Reader jetzt verlassen zu können. <a href="http://rsslounge.aditu.de/">Mehr Infos und Bildschirmfotos sind auf der Webseite zu finden.</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neugestaltung von gedanken.akde</title>
		<link>http://blog.andreas-klingler.de/2011/12/neugestaltung-von-gedanken-akde/</link>
		<comments>http://blog.andreas-klingler.de/2011/12/neugestaltung-von-gedanken-akde/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 15:50:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Mikroblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.andreas-klingler.de/?p=388</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem ich mein Twitter-Engagement etwas hochgefahren habe (bedingt durch die Konten-Zusammenlegung) ist mir immer mehr bewusst geworden, wie unpraktisch, „teuer”, „fett” etc. das normale „Blog-Layout” auf gedanken.andreas-klingler.de ist. Das typische Blog-Layout, das ich im Kopf habe und das auch auf gedanken.akde war, ist für längere Texte ausgelegt. Meine Beiträge auf gedanken.akde bestehen aber überwiegend aus sehr kurzen Einträgen, für die das vorherige Layout nicht sinnvoll war. Unter anderem sind für Ein-Satz-Beiträge Überschriften sinnlos. Daher habe ich das Layout nun geändert und das Blog „Tumblr-mäßig” umgebaut. Ich glaube, dass die Inhalte so besser präsentiert werden und es gerade zum Stöbern angenehmer ist. Die meisten der dort aktuell veröffentlichten Beiträge habe ich vorher auf Twitter veröffentlicht. Sie kommen dann mit etwas Verzögerung auch auf Google+ und — das ist neu — auf einer Tumblr-Seite an. Tumblr probiere ich jetzt mal etwas aus, da gerade die Art meiner sehr kurzen Beiträge perfekt zur dortigen Philosophie passt. Ob ich das auf Dauer beibehalten werde oder das nur eine Phase ist, wird die Zukunft zeigen. Hauptsache mal ausprobieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich mein Twitter-Engagement etwas hochgefahren habe (<a href="http://blog.andreas-klingler.de/2011/11/kontentrennung-und-anonymes-folgen-auf-twitter/">bedingt durch die Konten-Zusammenlegung</a>) ist mir immer mehr bewusst geworden, wie unpraktisch, „teuer”, „fett” etc. das normale „Blog-Layout” auf <a href="http://gedanken.andreas-klingler.de/">gedanken.andreas-klingler.de</a> ist. Das typische Blog-Layout, das ich im Kopf habe und das auch auf gedanken.akde war, ist für längere Texte ausgelegt. Meine Beiträge auf <a href="http://gedanken.andreas-klingler.de/">gedanken.akde</a> bestehen aber überwiegend aus sehr kurzen Einträgen, für die das vorherige Layout nicht sinnvoll war. Unter anderem sind für Ein-Satz-Beiträge Überschriften sinnlos.</p>
<p>Daher habe ich das Layout nun geändert und das Blog „Tumblr-mäßig” umgebaut. Ich glaube, dass die Inhalte so besser präsentiert werden und es gerade zum Stöbern angenehmer ist.</p>
<p><span id="more-388"></span></p>
<p>Die meisten der dort aktuell veröffentlichten Beiträge habe ich vorher auf Twitter veröffentlicht. Sie kommen dann mit etwas Verzögerung auch auf Google+ und — das ist neu — <a href="http://naturtrunken.tumblr.com">auf einer Tumblr-Seite</a> an. Tumblr probiere ich jetzt mal etwas aus, da gerade die Art meiner sehr kurzen Beiträge perfekt zur dortigen Philosophie passt. Ob ich das auf Dauer beibehalten werde oder das nur eine Phase ist, wird die Zukunft zeigen. Hauptsache mal ausprobieren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.andreas-klingler.de/2011/12/neugestaltung-von-gedanken-akde/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>E-Mail-Filterung ohne Procmail mit Exim und MySQL</title>
		<link>http://blog.andreas-klingler.de/2011/12/e-mail-filterung-ohne-procmail-mit-exim-und-mysql/</link>
		<comments>http://blog.andreas-klingler.de/2011/12/e-mail-filterung-ohne-procmail-mit-exim-und-mysql/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 21:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[exim]]></category>
		<category><![CDATA[Mailserver]]></category>
		<category><![CDATA[MySQL]]></category>
		<category><![CDATA[Perl]]></category>
		<category><![CDATA[procmail]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.andreas-klingler.de/?p=376</guid>
		<description><![CDATA[Für das server-seitige Filtern beziehungsweise Vorsortieren von E-Mails (zum Beispiel in verschiedene Ordner) mit Hilfe von Procmail oder Exim gibt es viele Anleitungen im Netz. Wenn aber keine Systemkonten verwendet werden, sondern die E-Mail-Adressen in einer (MySQL-) Datenbank verwaltet werden, gibt es zu den einzelnen E-Mail-Adressen kein passendes Home-Verzeichnis. Ich beschreibe in diesem Beitrag, wie man für diesen Fall beliebige Filter einrichten kann. Sofern die E-Mails mit Hilfe eines Systemkontos zugestellt werden, genügt eine .forward–Datei im Home-Verzeichnis (die Syntax dieser Datei ist unter anderem in der Exim-Hilfe erklärt). Mit folgendem Inhalt einer .forward–Datei kann man zum Beispiel alle E-Mails, die in der Absenderadresse die Zeichenkette beispiel enthalten, automatisch in den E-Mail-Ordner Beispiel einsortieren lassen. # Exim filter if $header_from: contains "beispiel" then save "/.../.Beispiel/" endif Nach der save–Anweisung muss der vollständige Pfad des Zielverzeichnises angegeben werden. Das Verzeichnis muss also bereits (durch ein E-Mail-Programm) erstellt worden sein. Wo genau im Dateisystem sich dieses Verzeichnis befindet, kann man der Exim-Konfigurationsdatei entnehmen. In der Datei können beliebig komplexe Filter– beziehungsweise Sortiervorgänge definiert werden. Wenn man die E-Mail-Adressen (virtuell) über eine (MySQL-) Datenbank verwaltet, kann man den Inhalt einer .forward–Datei ebenfalls in der Datenbank speichern und von Exim auswerten lassen. Dazu muss man in der Konfigurationsdatei in dem Abschnitt, der mit begin routers beginnt, eine neue Regel wie folgt anlegen. (Falls die Exim-Konfiguration in mehrere Dateien aufgesplittet ist, befinden sich die Routing-Regeln womöglich in einem Verzeichnis wie /etc/exim4/conf.d/router. Dort muss dann der folgende Inhalt in eine neue Datei eingefügt werden, die vom Dateinamensschema zu den übrigenen Dateien passt.) mysql_virtual_forward: driver = redirect allow_filter check_local_user = false data = ${lookup mysql {SELECT forward FROM Mailfilter WHERE email = '$local_part@$domain'}{$value}} no_verify no_expn check_ancestor file_transport = address_file pipe_transport = address_pipe reply_transport = address_reply directory_transport = address_directory user = Debian-exim group = Debian-exim Als Werte unter user und group muss der Benutzername beziehungsweise der Gruppenname eingegeben werden, unter dem Exim auf dem Server läuft. Die Zeile data enthält eine SQL-Abfrage, die als Rückgabewert den Inhalt von genau einer .forward–Datei zurückliefern muss. In meinem Fall hat die Tabelle Mailfilter eine sehr einfache Struktur: CREATE TABLE IF NOT EXISTS `Mailfilter` ( `fid` int(11) NOT NULL auto_increment, `email` varchar(255) NOT NULL, `forward` text NOT NULL, PRIMARY KEY  (`fid`) ) ENGINE=MyISAM DEFAULT CHARSET=utf8; Die Tabelle enthält neben einer ID ein Feld für die vollständige E-Mail-Adresse, für die die in dem Feld forward angegebene „Filterdatei” angewandt werden soll. Der Wert des Feldes forward entspricht exakt dem Dateiinhalt wie zum Beispiel von obiger .forward–Datei. Nun muss noch die geänderte Konfiguration von Exim eingelesen werden, und dann sollte es gehen. Falls nicht, hilft eventuell ein Blick in Exims mainlog (eventuell unter /var/log/exim4 zu finden). Ein Dank geht an @MScDoc, der mich auf meine Twitter-Nachfrage hin auf den Beitrag Exim w/virtual users and procmail hinwies. Die in dieser Diskussion von Adam vorgeschlagene Lösung funktioniert zwar mit dem aktuellen Exim4 nicht mehr, aber nach kurzer Recherche habe ich herausgefunden, dass lediglich die früher gültige Anweisung filter durch allow_filter ersetzt werden muss, damit es auch unter Exim4 funktioniert. [1. Aktualisierung, 8. Dezember] Ich habe mir zur Erzeugung einer korrekten .forward-„Datei” das folgende Perl-Skript geschrieben, dass von Nutzen ist für alle, die viele Mailinglisten filtern und den Überblick behalten wollen… #!/usr/bin/perl -w $maildir = '/-pfad-zum-mail-verzeichnis-auf-dem-server/'; @r = ( ['-filterstring-im-to-oder-cc-feld-', '-verzeichnis/-unterverzeichnis-/'], # ['', ''], # ['', ''], # ['', ''], ); print "# Exim filter\n\n"; $i = 0; $condstr = ''; foreach(@r) { $i++; if ($i == 1) { $condstr = 'if'; } else { $condstr = 'elif'; } print $condstr . ' $header_to: contains "' . @$_[0] . '" or $header_cc contains "' . @$_[0] . '" then' . "\n"; print 'save "' . $maildir . @$_[1] . '"' . "\n\n"; } print "endif\n\n";]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für das server-seitige Filtern beziehungsweise Vorsortieren von E-Mails (zum Beispiel in verschiedene Ordner) mit Hilfe von Procmail oder Exim gibt es viele Anleitungen im Netz. Wenn aber keine Systemkonten verwendet werden, sondern die E-Mail-Adressen in einer (MySQL-) Datenbank verwaltet werden, gibt es zu den einzelnen E-Mail-Adressen kein passendes Home-Verzeichnis. Ich beschreibe in diesem Beitrag, wie man für diesen Fall beliebige Filter einrichten kann.</p>
<p><span id="more-376"></span>Sofern die E-Mails mit Hilfe eines Systemkontos zugestellt werden, genügt eine <em>.forward</em>–Datei im Home-Verzeichnis (<a href="http://www.exim.org/exim-html-current/doc/html/spec_html/filter_ch03.html">die Syntax dieser Datei ist unter anderem in der Exim-Hilfe erklärt</a>). Mit folgendem Inhalt einer <em>.forward</em>–Datei kann man zum Beispiel alle E-Mails, die in der Absenderadresse die Zeichenkette <em>beispiel</em> enthalten, automatisch in den E-Mail-Ordner <em>Beispiel</em> einsortieren lassen.</p>
<pre># Exim filter
if $header_from: contains "beispiel" then
 save "/.../.Beispiel/"
endif</pre>
<p>Nach der <em>save</em>–Anweisung muss der vollständige Pfad des Zielverzeichnises angegeben werden. Das Verzeichnis muss also bereits (durch ein E-Mail-Programm) erstellt worden sein. Wo genau im Dateisystem sich dieses Verzeichnis befindet, kann man der Exim-Konfigurationsdatei entnehmen. In der Datei können beliebig komplexe Filter– beziehungsweise Sortiervorgänge definiert werden.</p>
<p>Wenn man die E-Mail-Adressen (virtuell) über eine (MySQL-) Datenbank verwaltet, kann man den Inhalt einer <em>.forward</em>–Datei ebenfalls in der Datenbank speichern und von Exim auswerten lassen. Dazu muss man in der Konfigurationsdatei in dem Abschnitt, der mit <em>begin routers</em> beginnt, eine neue Regel wie folgt anlegen. (Falls die Exim-Konfiguration in mehrere Dateien aufgesplittet ist, befinden sich die Routing-Regeln womöglich in einem Verzeichnis wie <em>/etc/exim4/conf.d/router</em>. Dort muss dann der folgende Inhalt in eine neue Datei eingefügt werden, die vom Dateinamensschema zu den übrigenen Dateien passt.)</p>
<pre>mysql_virtual_forward:
 driver = redirect
 allow_filter
 check_local_user = false
 data = ${lookup mysql {SELECT forward FROM Mailfilter WHERE email = '$local_part@$domain'}{$value}}
 no_verify
 no_expn
 check_ancestor
 file_transport = address_file
 pipe_transport = address_pipe
 reply_transport = address_reply
 directory_transport = address_directory
 user = Debian-exim
 group = Debian-exim</pre>
<p>Als Werte unter <em>user</em> und <em>group</em> muss der Benutzername beziehungsweise der Gruppenname eingegeben werden, unter dem Exim auf dem Server läuft. Die Zeile <em>data</em> enthält eine SQL-Abfrage, die als Rückgabewert den Inhalt von genau einer <em>.forward</em>–Datei zurückliefern muss.</p>
<p>In meinem Fall hat die Tabelle <em>Mailfilter</em> eine sehr einfache Struktur:</p>
<pre>CREATE TABLE IF NOT EXISTS `Mailfilter` (
`fid` int(11) NOT NULL auto_increment,
`email` varchar(255) NOT NULL,
`forward` text NOT NULL,
PRIMARY KEY  (`fid`)
) ENGINE=MyISAM DEFAULT CHARSET=utf8;</pre>
<p>Die Tabelle enthält neben einer ID ein Feld für die vollständige E-Mail-Adresse, für die die in dem Feld <em>forward</em> angegebene „Filterdatei” angewandt werden soll. Der Wert des Feldes <em>forward</em> entspricht exakt dem Dateiinhalt wie zum Beispiel von obiger <em>.forward</em>–Datei.</p>
<p>Nun muss noch die geänderte Konfiguration von Exim eingelesen werden, und dann sollte es gehen. Falls nicht, hilft eventuell ein Blick in Exims <em>mainlog</em> (eventuell unter <em>/var/log/exim4</em> zu finden).</p>
<p>Ein Dank geht an <a href="http://twitter.com/MScDoc">@MScDoc</a>, der mich <a href="http://twitter.com/AndreasKlingler/status/143702858087407616">auf meine Twitter-Nachfrage hin</a> auf den Beitrag <a href="http://www.gossamer-threads.com/lists/exim/users/11415">Exim w/virtual users and procmail</a> hinwies. Die <a href="http://www.gossamer-threads.com/lists/exim/users/11440#11440">in dieser Diskussion von Adam vorgeschlagene Lösung</a> funktioniert zwar mit dem aktuellen Exim4 nicht mehr, aber nach kurzer Recherche habe ich herausgefunden, dass lediglich die früher gültige Anweisung <em>filter</em> durch <em>allow_filter</em> ersetzt werden muss, damit es auch unter Exim4 funktioniert.</p>
<p><strong>[1. Aktualisierung, 8. Dezember]</strong> Ich habe mir zur Erzeugung einer korrekten <em>.forward</em>-„Datei” das folgende Perl-Skript geschrieben, dass von Nutzen ist für alle, die viele Mailinglisten filtern und den Überblick behalten wollen…</p>
<pre>
#!/usr/bin/perl -w

$maildir = '/-pfad-zum-mail-verzeichnis-auf-dem-server/';
@r = (
        ['-filterstring-im-to-oder-cc-feld-', '-verzeichnis/-unterverzeichnis-/'],
#       ['', ''],
#       ['', ''],
#       ['', ''],
     );

print "# Exim filter\n\n";
$i = 0;
$condstr = '';
foreach(@r) {
        $i++;
        if ($i == 1) {
                $condstr = 'if';
        } else {
                $condstr = 'elif';
        }

        print $condstr . ' $header_to: contains "' . @$_[0] . '" or $header_cc contains "' . @$_[0] . '" then' . "\n";
        print 'save "' . $maildir . @$_[1] . '"' . "\n\n";
}
print "endif\n\n";
</pre>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kontentrennung und anonymes Folgen auf Twitter</title>
		<link>http://blog.andreas-klingler.de/2011/11/kontentrennung-und-anonymes-folgen-auf-twitter/</link>
		<comments>http://blog.andreas-klingler.de/2011/11/kontentrennung-und-anonymes-folgen-auf-twitter/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 10:18:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.andreas-klingler.de/?p=348</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe relativ früh während meiner Twitter-Nutzung damit begonnen, mehrere Twitter-Konten zu nutzen, damit nicht jeder, der mir auf einem Konto folgt oder sich dessen Verfolgte oder Verfolger anschaut, sofort sieht, was ich sonst noch lese. Ein weiterer Grund dafür war, dass ich es im Laufe der Zeit als deutlich angenehmer empfand, ein Konto für persönliche (= wichtige) Kontakte zu haben und eines für alle anderen. Dadurch konnte ich die Tweets meiner persönlichen Kontakte immer mit niedrigem Zeitaufwand und ohne Rauschen verfolgen. Das andere Konto mal eine Woche zu ignorieren und die „verlorenen” Tweets nicht „nachzulesen” war nicht schlimm. Doch das habe ich jetzt aufgegeben. Die Datenschutzproblematik sehe ich mittlerweile nicht mehr so eng. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass die früher für mich wichtige Trennung zwischen verschiedenen Bekanntenkreisen mittlerweile für mich obsolet ist. Zudem habe ich mittlerweile einigen Nutzen daraus gezogen zu sehen, wer anderen noch so folgt. Ein weiterer wichtiger Grund befindet sich in der mir neuen Möglichkeit, Twitter auch anonym verwenden zu können (siehe unten). Die Filterproblematik hat sich mit Twitter-Listen erledigt. Jedes Twitter-Konto kann man in eine oder mehrere Liste stecken, wodurch man eine angepasste Sicht nur auf die Tweets dieser Konten erhält. Dadurch kann ich weiterhin über eine Hauptliste alle Tweets meiner persönlichen Kontakte im Überblick behalten und alle weiteren Tweets in zusätzliche Listen auslagern. Dass es Listen in Twitter gibt, weiß ich zwar schon lange, aber ich habe mich bis vor einigen Tagen nie richtig damit beschäftigt. Schande über mich! Denn vor allem folgende, nicht offensichtliche Funktionalität von Listen, finde ich hochinteressant: Über Listen kann man Twitter-Nutzern anonym folgen. Man kann nämlich Konten in (natürlich private!) Listen hinzufügen, ohne ihnen folgen zu müssen. Sparsam angewandt finde ich das anonyme Folgen für folgende Anwendungsfälle interessant: Man kann Tweets lesen, ohne dass dies die Twitterer vom Mitlesen erfahren. (Ging bisher auch über RSS.) Man kann Twitter-Konten folgen, ohne dass andere sehen, dass man ihnen folgt. Man kann Twitter-Konten „auf Probe” folgen. Sprich, man muss potentiell interessanten Twitterern nicht gleich folgen und dies aller Welt mitteilen, sondern kann erst „im Stillen” einige Zeit mitlesen und später entscheiden, ob man ihm „offiziell” folgt oder ihn wieder aus der Liste entfernt, ohne dass es jemand mitbekommt. Ich bin gespannt, wie das mein Verhalten auf Twitter ändern wird. Aktuell ist es bereits so, dass ich durch die flexibleren Filtermöglichkeiten sehr viel schneller neuen Twitterern folge (bzw. sie auf eine „Bewährungsliste” setze). Ergänzung, 29. November: Ich habe mittlerweile festgestellt, dass obiges Verfahren doch einen kleinen Nachteil hat: Retweets von Konten, die man in Listen hat, aber denen man nicht folgt, werden nicht angezeigt. Für „Probeverfolgungen” ist das sicherlich zu verschmerzen; schade ist es nur, dass dadurch die Aufteilung in mehrere Listen zum getrennten Durchschauen unvollständig ist. Denn egal ob etwas von meinen persönlichen Kontakten oder anderen retweetet wird — dies erscheint nur in der regulären Timeline. :-/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe relativ früh während meiner Twitter-Nutzung damit begonnen, <strong>mehrere Twitter-Konten zu nutzen</strong>, damit nicht jeder, der mir auf einem Konto folgt oder sich dessen Verfolgte oder Verfolger anschaut, sofort sieht, was ich sonst noch lese.</p>
<p>Ein weiterer Grund dafür war, dass ich es im Laufe der Zeit als deutlich angenehmer empfand, ein Konto für persönliche (= wichtige) Kontakte zu haben und eines für alle anderen. Dadurch konnte ich die Tweets meiner persönlichen Kontakte immer mit niedrigem Zeitaufwand und ohne Rauschen verfolgen. Das andere Konto mal eine Woche zu ignorieren und die „verlorenen” Tweets nicht „nachzulesen” war nicht schlimm.</p>
<p>Doch das habe ich jetzt aufgegeben.</p>
<p><span id="more-348"></span></p>
<p><strong>Die Datenschutzproblematik sehe ich mittlerweile nicht mehr so eng.</strong> Ein wichtiger Grund dafür ist, dass die früher für mich wichtige Trennung zwischen verschiedenen Bekanntenkreisen mittlerweile für mich obsolet ist. Zudem habe ich mittlerweile einigen Nutzen daraus gezogen zu sehen, wer anderen noch so folgt. Ein weiterer wichtiger Grund befindet sich in der mir neuen Möglichkeit, Twitter auch anonym verwenden zu können (siehe unten).</p>
<p><strong>Die Filterproblematik hat sich mit Twitter-Listen erledigt.</strong> Jedes Twitter-Konto kann man in eine oder mehrere Liste stecken, wodurch man eine angepasste Sicht nur auf die Tweets dieser Konten erhält. Dadurch kann ich weiterhin über eine Hauptliste alle Tweets meiner persönlichen Kontakte im Überblick behalten und alle weiteren Tweets in zusätzliche Listen auslagern.</p>
<p>Dass es Listen in Twitter gibt, weiß ich zwar schon lange, aber ich habe mich bis vor einigen Tagen nie richtig damit beschäftigt. Schande über mich! Denn vor allem folgende, nicht offensichtliche Funktionalität von Listen, finde ich hochinteressant: <strong>Über Listen kann man Twitter-Nutzern anonym folgen.</strong> Man kann nämlich Konten in (natürlich private!) Listen hinzufügen, ohne ihnen folgen zu müssen. Sparsam angewandt finde ich das anonyme Folgen für folgende Anwendungsfälle interessant:</p>
<ul>
<li>Man kann Tweets lesen, ohne dass dies die Twitterer vom Mitlesen erfahren. (Ging bisher auch über RSS.)</li>
<li>Man kann Twitter-Konten folgen, ohne dass andere sehen, dass man ihnen folgt.</li>
<li>Man kann Twitter-Konten „auf Probe” folgen. Sprich, man muss potentiell interessanten Twitterern nicht gleich folgen und dies aller Welt mitteilen, sondern kann erst „im Stillen” einige Zeit mitlesen und später entscheiden, ob man ihm „offiziell” folgt oder ihn wieder aus der Liste entfernt, ohne dass es jemand mitbekommt.</li>
</ul>
<p>Ich bin gespannt, wie das mein Verhalten auf Twitter ändern wird. Aktuell ist es bereits so, dass ich durch die flexibleren Filtermöglichkeiten sehr viel schneller neuen Twitterern folge (bzw. sie auf eine „Bewährungsliste” setze).</p>
<p><strong>Ergänzung, 29. November:</strong> Ich habe mittlerweile festgestellt, dass obiges Verfahren doch einen kleinen Nachteil hat: Retweets von Konten, die man in Listen hat, aber denen man nicht folgt, werden nicht angezeigt. Für „Probeverfolgungen” ist das sicherlich zu verschmerzen; schade ist es nur, dass dadurch die Aufteilung in mehrere Listen zum getrennten Durchschauen unvollständig ist. Denn egal ob etwas von meinen persönlichen Kontakten oder anderen retweetet wird — dies erscheint nur in der regulären Timeline. :-/</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Klangzauber: ASP</title>
		<link>http://blog.andreas-klingler.de/2011/11/klangzauber-asp/</link>
		<comments>http://blog.andreas-klingler.de/2011/11/klangzauber-asp/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 18:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[ASP]]></category>
		<category><![CDATA[Klangzauber]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe beschlossen, möglichst viele Beiträge, die von mir auf anderen Plattformen erscheinen (überwiegend Google Plus und Twitter), aus Referenz– und Archivzwecken auch in diesem Blog zu veröffentlichen. Das wird für diejenigen unter euch, die auch meine Beiträge auf den anderen Plattformen lesen, zu Redundanzen führen. Aber ich hoffe, ihr kommt mit dieser „Informationsflut” *lach* klar. Anlässlich des sagenhaften Konzerts von ASP (zur Band-Homepage, zum Wikipedia-Eintrag) letzten Dienstag in der Frankfurter Batschkapp, gibt’s hier zwei meiner Lieblingslieder. Bitte aber nicht mit komischen Billig-Lautsprechern oder –Kopfhörern anhören. :-)    ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe beschlossen, möglichst viele Beiträge, die von mir auf anderen Plattformen erscheinen (überwiegend <a href="http://plus.google.com/117254671853882580223">Google Plus</a> und <a href="http://twitter.com/AndreasKlingler">Twitter</a>), aus Referenz– und Archivzwecken auch in diesem Blog zu veröffentlichen. Das wird für diejenigen unter euch, die auch meine Beiträge auf den anderen Plattformen lesen, zu Redundanzen führen. Aber ich hoffe, ihr kommt mit dieser „Informationsflut” *lach* klar.</p>
<p>Anlässlich des sagenhaften Konzerts von ASP (<a href="http://www.aspswelten.de/">zur Band-Homepage</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ASP_(Band)">zum Wikipedia-Eintrag</a>) letzten Dienstag <a href="http://www.batschkapp.de/">in der Frankfurter Batschkapp</a>, gibt’s hier zwei meiner Lieblingslieder. Bitte aber nicht mit komischen Billig-Lautsprechern oder –Kopfhörern anhören. :-)<br />
<span id="more-353"></span><br />
 </p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/wZ8Bf9eqpdg" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
<p> </p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/qRwx-1qOYPg" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Höhere E-Mail-Effektivität durch zusätzliche Kopfdaten</title>
		<link>http://blog.andreas-klingler.de/2011/10/hoehere-e-mail-effektivitaet-durch-zusaetzliche-kopfdaten/</link>
		<comments>http://blog.andreas-klingler.de/2011/10/hoehere-e-mail-effektivitaet-durch-zusaetzliche-kopfdaten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 09:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Tipp]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.andreas-klingler.de/?p=205</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe mich neulich wieder darüber geärgert, dass ich eine Information nicht mitbekommen habe, die mittendrin in einer E-Mail mit (zu) langem und schlecht strukturiertem Text gewesen ist. Das muss doch nicht sein… Daher an alle: Ein Tipp für bessere E-Mails: Fügt Kopfdaten ein, die kurz und knapp alle relevanten Informationen einer E-Mail enthalten. Empfänger können dann auf einen Blick erkennen, um was es geht und welche Aktion an welchem Ort nötig ist. (Aktualisierung, 12:49 Uhr: Die Kopfdaten sind im E-Mail-Text enthalten; nicht in dem „E-Mail-Header”!) Schlechte E-Mail: Hallo, letztes Mal sind wir ja leider nicht so weit gekommen wie geplant. Aber egal, ich habe für das nächste Treffen etwas mehr Zeit geplant. Es findet wieder am gleichen Ort wie letztes Mal statt. Ich würde das Treffen aber gerne nicht um 14 Uhr, sondern schon um 13 Uhr abhalten. Ich habe nämlich aktuell meist früher als später Hunger und möchte das Treffen daher vorziehen, um früher wieder zum Kaffeetrinken übergehen zu können. Zudem habe für die Ermittlung des Tages eine Terminumfrage gestartet: http://terminumfrage.wer-hier-drauflickt-ist-doof.de/. Bitte wählt die für euch passenden Tage bis zum 15. aus, damit ich den Raum dann noch rechtzeitig reservieren kann. Wenn bis zum 16. nicht alle Angaben da sind, versuche ich einen Kompromiss. OK?! Viele Grüße! Gute E-Mail mit klaren Angaben in den Kopfdaten: { Was? &#124; Terminumfrage für Heft-Vorbereitung } { Bis wann? &#124; Donnerstag, 15. Oktober, 12 Uhr } { Wo? &#124; http://terminumfrage.wer-hier-drauflickt-ist-doof.de/ } Hallo, letztes Mal sind wir ja leider nicht so weit gekommen wie geplant. Aber egal, ich habe für das nächste Treffen etwas mehr Zeit geplant. Es findet wieder am gleichen Ort wie letztes Mal statt. Ich würde das Treffen aber gerne nicht um 14 Uhr, sondern schon um 13 Uhr abhalten. Ich habe nämlich aktuell meist früher als später Hunger und möchte das Treffen daher vorziehen, um früher wieder zum Kaffeetrinken übergehen zu können. Wenn bis zum 16. nicht alle Angaben da sind, versuche ich einen Kompromiss. OK?! Viele Grüße! Der Text ist zwar immer noch etwas geschwurbelt, aber da jetzt alle relevanten Informationen und Aktionen in den Kopfdaten auf einen Blick sichtbar sind, ist diese E-Mail deutlich benutzerfreundlicher. Mehrere Anliegen sollte man natürlich in mehrere E-Mails aufteilen. Diesen Tipp habe ich vor einigen Jahren in dem Buch Die Hamster-Revolution: Vier Strategien gegen das tägliche E-Mail-Chaos (Affiliate-Link) gelesen. Von den gut fünf Büchern, die ich mir damals angesehen habe, hat mir das am meisten gebracht. Auch wenn es ungewohnt geschrieben ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich neulich wieder darüber geärgert, dass ich eine Information nicht mitbekommen habe, die mittendrin in einer E-Mail mit (zu) langem und schlecht strukturiertem Text gewesen ist.</p>
<p>Das muss doch nicht sein… Daher an alle: Ein Tipp für bessere E-Mails: Fügt Kopfdaten ein, die kurz und knapp alle relevanten Informationen einer E-Mail enthalten. Empfänger können dann auf einen Blick erkennen, um was es geht und welche Aktion an welchem Ort nötig ist. (Aktualisierung, 12:49 Uhr: Die Kopfdaten sind im E-Mail-Text enthalten; <em>nicht</em> in dem „E-Mail-Header”!)</p>
<p><span id="more-205"></span></p>
<p>Schlechte E-Mail:</p>
<blockquote><p>Hallo,</p>
<p>letztes Mal sind wir ja leider nicht so weit gekommen wie geplant. Aber egal, ich habe für das nächste Treffen etwas mehr Zeit geplant. Es findet wieder am gleichen Ort wie letztes Mal statt. Ich würde das Treffen aber gerne nicht um 14 Uhr, sondern schon um 13 Uhr abhalten. Ich habe nämlich aktuell meist früher als später Hunger und möchte das Treffen daher vorziehen, um früher wieder zum Kaffeetrinken übergehen zu können. Zudem habe für die Ermittlung des Tages eine Terminumfrage gestartet: http://terminumfrage.wer-hier-drauflickt-ist-doof.de/. Bitte wählt die für euch passenden Tage bis zum 15. aus, damit ich den Raum dann noch rechtzeitig reservieren kann. Wenn bis zum 16. nicht alle Angaben da sind, versuche ich einen Kompromiss. OK?!</p>
<p>Viele Grüße!</p></blockquote>
<p>Gute E-Mail mit klaren Angaben in den Kopfdaten:</p>
<blockquote><p>{ Was? | Terminumfrage für Heft-Vorbereitung }<br />
{ Bis wann? | Donnerstag, 15. Oktober, 12 Uhr }<br />
{ Wo? | http://terminumfrage.wer-hier-drauflickt-ist-doof.de/ }</p>
<p>Hallo,</p>
<p>letztes Mal sind wir ja leider nicht so weit gekommen wie geplant. Aber egal, ich habe für das nächste Treffen etwas mehr Zeit geplant. Es findet wieder am gleichen Ort wie letztes Mal statt. Ich würde das Treffen aber gerne nicht um 14 Uhr, sondern schon um 13 Uhr abhalten. Ich habe nämlich aktuell meist früher als später Hunger und möchte das Treffen daher vorziehen, um früher wieder zum Kaffeetrinken übergehen zu können. Wenn bis zum 16. nicht alle Angaben da sind, versuche ich einen Kompromiss. OK?!</p>
<p>Viele Grüße!</p></blockquote>
<p>Der Text ist zwar immer noch etwas geschwurbelt, aber da jetzt alle relevanten Informationen und Aktionen in den Kopfdaten auf einen Blick sichtbar sind, ist diese E-Mail deutlich benutzerfreundlicher. Mehrere Anliegen sollte man natürlich in mehrere E-Mails aufteilen.</p>
<p>Diesen Tipp habe ich vor einigen Jahren in dem Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3897497697/ref=as_li_qf_sp_asin_tl?ie=UTF8tag=andreasklingl-21linkCode=as2camp=1638creative=6742creativeASIN=3897497697">Die Hamster-Revolution: Vier Strategien gegen das tägliche E-Mail-Chaos</a><img style=border: none !important; margin: 0px !important; src=http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=andreasklingl-21l=as2o=3a=3897497697 alt= width=1 height=1 border=0 /> (Affiliate-Link) gelesen. Von den gut fünf Büchern, die ich mir damals angesehen habe, hat mir das am meisten gebracht. Auch wenn es ungewohnt geschrieben ist.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.andreas-klingler.de/2011/10/hoehere-e-mail-effektivitaet-durch-zusaetzliche-kopfdaten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Durch Übertreibung zur Irrelevanz — Anmerkungen</title>
		<link>http://blog.andreas-klingler.de/2011/10/durch-uebertreibung-zur-irrelevanz-anmerkungen/</link>
		<comments>http://blog.andreas-klingler.de/2011/10/durch-uebertreibung-zur-irrelevanz-anmerkungen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 14:22:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[AStA]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.andreas-klingler.de/?p=307</guid>
		<description><![CDATA[Auf dem Weg zur Buchmesse in Frankfurt habe ich bei #occupyfrankfurt vorbeigeschaut. Schon als ich die Teilnehmer von weitem sah, habe ich mich sofort erinnert an die vielen traurigen/deprimierenden/ärgerlichen Erfahrungen mit anderen Demonstrationen, Asten und Vereinen, die sich durch ihre Präsentation und Übertreibung schnell in die Lächerlichkeit und damit oft leider auch das relevante Thema nebenbei in die Irrelevanz schoben. Dieser Beitrag enthält einige Anmerkungen von mir, die in den „allgemeinen” Beitrag nicht direkt reinpassen. Ein allgemeines und wohl nicht wirklich zu lösendes Problem ist der „Stallgeruch” von solchen Versammlungen. Eine bestimmte Mischung biertrinkender Punks, sehr alternativ gekleideter und rauchender junger Menschen, Flaggen und Stände von Antifa, Gewerkschaften, Attac und co. mit „deutlichen” Transparenten fällt mir bei vielen Demonstrationen immer wieder schnell auf. Ich habe mich bei dem Demonstrationsauftakt am Rathenauplatz nur am Rande bewegt und dort gemerkt, dass vielen Menschen bereits diese Signale völlig genügten, um sich mit „dem” Anliegen der Demonstranten nicht weiter zu beschäftigen. (Sprich, viele schauen hin, schütteln den Kopf, verdrehen die Augen etc.) Das kreide ich nicht diesen Demonstranten an. Ich finde es schade, dass diese Signale vielen Menschen schon genügen, um sich abzuwenden. Aber dagegen kann man wohl nichts machen. Unter dieser Mischung befinden sich viele Dauerdemonstranten, die ich besonders in der Studiengebührendemohochzeit um 2005/2006 herum praktisch bei jeder Demonstration sah. Auf sie werden Außenstehende oft eher aufmerksam als auf 50 „normale” (unerfahrene) Demonstranten, was dem Bild einer Versammlung abträglich sein kann. Manchmal ärgert mich das so richtig, wenn zum Beispiel wie vor zwei Jahren in Frankfurt bei einer Sub-Demonstration für „Freiheit statt Angst” hinter der leider nicht allzugroßen Masse von „normalen” Demonstranten (die nur wegen des Themas gekommen sind) ein Block von Antifas (oder ähnlichen) mitmarschieren und nur Aufmerksamkeit vom eigentlichen Anliegen ablenkten. Als Erklärung für die Nicht-Fokussiertheit von Studentenvertretungen (also ASten) ziehe ich oft die Studienrichtung der Referenten heran. Ja, das folgende ist schon etwas fies und nicht zu 100% ernst gemeint; aber ich glaube, dass in der Tendenz durchaus an folgendem etwas dran ist: Je mehr Studenten von Geistes– und Sozialwissenschaften in einem AStA sind, desto größenwahnsinniger, ineffektiver, irrelevanter, unorganisierter und Heißluft-palavender ist er. Umgekehrt bestand der effektivste AStA der TU Darmstadt, den ich bisher kennen lernen durfte, aus etlichen Informatikern, Mathematikern, E-Technikern und Physikern. Seit dem diese dort abgezogen sind, scheinen in der hochschulöffentlichen Wahrnehmung Atomausstieg, die armen, überall benachteiligten und geknechteten Frauen und diverse, vor der Tür stehende rechtsextreme Gefahren Hauptanliegen der Studie… äh… des AStAs zu sein. Naja, immerhin ist die Welt dann bald gerettet. Zu diesem Thema gibt es noch viel zu sagen, aber damit belasse ich es erstmal…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Weg zur Buchmesse in Frankfurt habe ich bei #occupyfrankfurt vorbeigeschaut. Schon als ich die Teilnehmer von weitem sah, habe ich mich sofort erinnert an die vielen traurigen/deprimierenden/ärgerlichen Erfahrungen mit anderen Demonstrationen, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/AStA">Asten</a> und Vereinen, die sich durch ihre Präsentation und Übertreibung schnell in die Lächerlichkeit und damit oft leider auch das relevante Thema nebenbei in die Irrelevanz schoben.</p>
<p>Dieser Beitrag enthält einige Anmerkungen von mir, <a href="http://blog.andreas-klingler.de/2011/10/durch-uebertreibung-zur-irrelevanz-eine-polemik/">die in den „allgemeinen” Beitrag</a> nicht direkt reinpassen.</p>
<p><span id="more-307"></span>Ein allgemeines und wohl nicht wirklich zu lösendes Problem ist der „Stallgeruch” von solchen Versammlungen. Eine bestimmte Mischung biertrinkender Punks, sehr alternativ gekleideter und rauchender junger Menschen, Flaggen und Stände von Antifa, Gewerkschaften, Attac und co. mit „deutlichen” Transparenten fällt mir bei vielen Demonstrationen immer wieder schnell auf. Ich habe mich bei dem Demonstrationsauftakt am Rathenauplatz nur am Rande bewegt und dort gemerkt, dass vielen Menschen bereits diese Signale völlig genügten, um sich mit „dem” Anliegen der Demonstranten nicht weiter zu beschäftigen. (Sprich, viele schauen hin, schütteln den Kopf, verdrehen die Augen etc.) Das kreide ich <em>nicht</em> diesen Demonstranten an. Ich finde es schade, dass diese Signale vielen Menschen schon genügen, um sich abzuwenden. Aber dagegen kann man wohl nichts machen.</p>
<p>Unter dieser Mischung befinden sich viele Dauerdemonstranten, die ich besonders in der Studiengebührendemohochzeit um 2005/2006 herum praktisch bei jeder Demonstration sah. Auf sie werden Außenstehende oft eher aufmerksam als auf 50 „normale” (unerfahrene) Demonstranten, was dem Bild einer Versammlung abträglich sein kann. Manchmal ärgert mich das so richtig, wenn zum Beispiel wie vor zwei Jahren in Frankfurt bei einer Sub-Demonstration für „Freiheit statt Angst” hinter der leider nicht allzugroßen Masse von „normalen” Demonstranten (die nur wegen des Themas gekommen sind) ein Block von Antifas (oder ähnlichen) mitmarschieren und nur Aufmerksamkeit vom eigentlichen Anliegen ablenkten.</p>
<p>Als Erklärung für die Nicht-Fokussiertheit von Studentenvertretungen (also ASten) ziehe ich oft die Studienrichtung der Referenten heran. Ja, das folgende ist schon etwas fies und nicht zu 100% ernst gemeint; aber ich glaube, dass <strong>in der Tendenz</strong> durchaus an folgendem etwas dran ist: <strong>Je mehr Studenten von Geistes– und Sozialwissenschaften in einem AStA sind, desto größenwahnsinniger, ineffektiver, irrelevanter, unorganisierter und Heißluft-palavender ist er.</strong> Umgekehrt bestand der effektivste AStA der TU Darmstadt, den ich bisher kennen lernen durfte, aus etlichen Informatikern, Mathematikern, E-Technikern und Physikern. Seit dem diese dort abgezogen sind, scheinen in der hochschulöffentlichen Wahrnehmung Atomausstieg, die armen, überall benachteiligten und geknechteten Frauen und diverse, vor der Tür stehende rechtsextreme Gefahren Hauptanliegen der Studie… äh… des AStAs zu sein. Naja, immerhin ist die Welt dann bald gerettet.</p>
<p>Zu diesem Thema gibt es noch viel zu sagen, aber damit belasse ich es erstmal…</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Durch Übertreibung zur Irrelevanz — Eine Polemik</title>
		<link>http://blog.andreas-klingler.de/2011/10/durch-uebertreibung-zur-irrelevanz-eine-polemik/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 10:52:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenamt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Polemik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das beste, was Finanzverbrechern und ähnlichen gesellschaftlichen Gruppierungen passieren kann, sind von Fundamentalisten organisierte Proteste. Sie garantieren Wirkungslosigkeit durch die Distanziertheit der breiten Bevölkerung. Zwar müssen Demonstrationen zuspitzen und übertreiben, um gehört zu werden. Aber auch damit kann man es übertreiben. Wer zu viel auf einmal will, wird nichts davon bekommen. Das Ende des Welthungers (vor wem eigentlich?) zu fordern, ist ein ehrenwertes Anliegen. Den Klimawandel zu bekämpfen, ebenfalls. Dass man heute noch über Diskriminierung aufgrund des Geschlechts (auch andersherum!) reden muss, natürlich auch. Will man den Kapitalismus abschaffen, sollte man, wenn möglich, wenigstens fundierte Pläne für „die Zeit danach” haben. Aber: Sollte es auf dieser Demo denn nicht eigentlich „auch” um Studiengebühren gehen? Oder gegen Allmachtsphantasien von Wirtschaftslenkern, die sich über der Gesellschaft sehen? Oder sollte sich der AStA nicht lieber um direkte Probleme im Bezug auf die Studienbedingungen kümmern? Ich frag’ ja nur. Das muss nicht heißen, keine Visionen mehr haben zu dürfen. Im Gegenteil! Visionen haben wir in unserer Zeit mehr als nötig. Diese auch in die öffentliche Diskussion zu bringen, kann aber je nach „Reifegrad” der Vision nach hinten losgehen. Menschen lassen sich nur selten spontan auf Revolutionen ein. Eher auf Evolutionen. Die über längere Zeit ebenfalls zu „revolutionären” Änderungen führen können. Doch dies erfordert unter anderem, seine Forderungen zu fokussieren. Auf den Punkt zu kommen. Zu zeigen, dass eine bestimmte Sache nicht funktioniert und man Ideen dafür hat, sie besser machen zu können. Realistische Ideen. Wenigstens halbwegs realistische Ideen. Wenn dann endlich alle Forderungen im Kleinen erfüllt worden sein werden, wird es dann auch endlich dem Welthunger an den Kragen gehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das beste, was Finanzverbrechern und ähnlichen gesellschaftlichen Gruppierungen passieren kann, sind von Fundamentalisten organisierte Proteste. Sie garantieren Wirkungslosigkeit durch die Distanziertheit der breiten Bevölkerung.</p>
<p>Zwar müssen Demonstrationen zuspitzen und übertreiben, um gehört zu werden. Aber auch damit kann man es übertreiben. <strong>Wer zu viel auf einmal will, wird nichts davon bekommen.</strong></p>
<p><span id="more-369"></span></p>
<p>Das Ende des Welthungers (vor wem eigentlich?) zu fordern, ist ein ehrenwertes Anliegen. Den Klimawandel zu bekämpfen, ebenfalls. Dass man heute noch über Diskriminierung aufgrund des Geschlechts (auch andersherum!) reden muss, natürlich auch. Will man den Kapitalismus abschaffen, sollte man, wenn möglich, wenigstens fundierte Pläne für „die Zeit danach” haben.</p>
<p>Aber: Sollte es auf <em>dieser</em> Demo denn nicht eigentlich „auch” um Studiengebühren gehen? Oder gegen Allmachtsphantasien von Wirtschaftslenkern, die sich über der Gesellschaft sehen? Oder sollte sich der AStA nicht lieber um direkte Probleme im Bezug auf die Studienbedingungen kümmern?</p>
<p>Ich frag’ ja nur.</p>
<p>Das muss nicht heißen, keine Visionen mehr haben zu dürfen. Im Gegenteil! Visionen haben wir in unserer Zeit mehr als nötig. Diese auch in die öffentliche Diskussion zu bringen, kann aber je nach „Reifegrad” der Vision nach hinten losgehen. Menschen lassen sich nur selten spontan auf Revolutionen ein. Eher auf Evolutionen. Die über längere Zeit ebenfalls zu „revolutionären” Änderungen führen können.</p>
<p>Doch dies erfordert unter anderem, seine Forderungen zu fokussieren. Auf den Punkt zu kommen. Zu zeigen, dass eine bestimmte Sache nicht funktioniert und man Ideen dafür hat, sie besser machen zu können. Realistische Ideen. Wenigstens halbwegs realistische Ideen.</p>
<p>Wenn dann endlich alle Forderungen im Kleinen erfüllt worden sein werden, wird es dann auch endlich dem Welthunger an den Kragen gehen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>CSS-Fehler veursacht Fehler in Select-Box in Safari</title>
		<link>http://blog.andreas-klingler.de/2011/10/css-fehler-veursacht-fehler-in-select-box-in-safari/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 07:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[Bug]]></category>
		<category><![CDATA[Safari]]></category>
		<category><![CDATA[Tandem Rhein-Main]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz nach Beginn der Testphase von Tandem Rhein-Main ist mir von einem kuriosen Fehler berichtet worden: In Safari unter Mac OS hat das Klicken auf eine Select-Box ein sofortiges Neuladen ausgelöst. Eine Auswahl in einer Select-Box ist so nicht möglich gewesen. Safari unter Windows hat das Verhalten merkwürdigerweise nicht gezeigt. Dieses Verhalten fiel mir vorher nie auf; dabei habe ich ja selbst einen Großteil der Zeit in der Entwicklung der Plattform mit Safari gearbeitet. Erst dachte ich an Probleme mit JavaScript-Code, aber daran lag es nicht. Im erzeugten HTML-Code konnte ich auch nichts finden, das dieses Verhalten erklärt hätte. Nachdem ich keine Ideen mehr hatte und begann, den Code schrittweise auf eine Minimalversion zu kürzen, bin ich auf den Fehler gestoßen. Folgender Code funktioniert mit auskommentiertem Select, mit einkommentiertem Select tritt der Fehler wie beschrieben auf. input[type=text], input[type=password], textarea, /* select, */ div.jhtmlarea { background-image: url(images/inputbg.gif);    border: 1px solid #bbb; color: #333;    font-family: "Ubuntu", "Lucida Grande", "Verdana", "Tahoma"; font-size: 1em; padding: 4px; -moz-border-radius: 5px; -webkit-border-radius: 5px; } Bei der Reduktion dieser Anweisung habe ich festgestellt, dass der Fehler von den beiden Zeilen mit border und font-family abhängt. Und zwar von beiden zusammen. Bei nur einer der beiden Zeilen funktioniert alles. Beide Zeilen zusammen, auf eine Select-Box angewandt, verursachen offenbar das merkwürdige Verhalten von Safari. Warum? Ich habe keine Ahnung… Aktualisierung, 14. Oktober 2011: Durch @thegcat (1, 2) habe ich erfahren, dass dies ein bekannter Bug in Safari ist (siehe u.a. hier, hier und hier). Das Problem lässt sich also durch Warten beheben…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurz nach Beginn der Testphase von <a href="http://blog.andreas-klingler.de/2011/10/tandem-rhein-main-ist-online-neues-projekt-von-mir/">Tandem Rhein-Main</a> ist mir von einem kuriosen Fehler berichtet worden: In Safari unter Mac OS hat das Klicken auf eine Select-Box ein sofortiges Neuladen ausgelöst. Eine Auswahl in einer Select-Box ist so nicht möglich gewesen. Safari unter Windows hat das Verhalten merkwürdigerweise nicht gezeigt. Dieses Verhalten fiel mir vorher nie auf; dabei habe ich ja selbst einen Großteil der Zeit in der Entwicklung der Plattform mit Safari gearbeitet.</p>
<p>Erst dachte ich an Probleme mit JavaScript-Code, aber daran lag es nicht. Im erzeugten HTML-Code konnte ich auch nichts finden, das dieses Verhalten erklärt hätte. Nachdem ich keine Ideen mehr hatte und begann, den Code schrittweise auf eine Minimalversion zu kürzen, bin ich auf den Fehler gestoßen.</p>
<p>Folgender Code funktioniert mit auskommentiertem Select, mit einkommentiertem Select tritt der Fehler wie beschrieben auf.</p>
<p><code> input[type=text],<br />
input[type=password],<br />
textarea,<br />
/* select, */<br />
div.jhtmlarea {<br />
background-image: url(images/inputbg.gif);<br />
<strong>   border: 1px solid #bbb;</strong><br />
color: #333;<br />
<strong>   font-family: "Ubuntu", "Lucida Grande", "Verdana", "Tahoma";</strong><br />
font-size: 1em;<br />
padding: 4px;<br />
-moz-border-radius: 5px;<br />
-webkit-border-radius: 5px;<br />
}</code></p>
<p>Bei der Reduktion dieser Anweisung habe ich festgestellt, dass der Fehler von den beiden Zeilen mit <strong>border</strong> und <strong>font-family</strong> abhängt. Und zwar von beiden zusammen. Bei nur einer der beiden Zeilen funktioniert alles. Beide Zeilen zusammen, auf eine Select-Box angewandt, verursachen offenbar das merkwürdige Verhalten von Safari.</p>
<p>Warum?</p>
<p>Ich habe keine Ahnung…</p>
<p><strong>Aktualisierung, 14. Oktober 2011:</strong> Durch <a href="http://twitter.com/thegcat">@thegcat</a> (<a href="http://twitter.com/thegcat/status/123678828156563456">1</a>, <a href="http://twitter.com/thegcat/status/123678952182120448">2</a>) habe ich erfahren, dass dies ein bekannter Bug in Safari ist (siehe u.a. <a href="http://getsatisfaction.com/typekit/topics/select_tags_with_custom_font_under_safari_5_1_make_the_page_reload">hier</a>, <a href="http://stackoverflow.com/questions/7165086/clicking-safari-5-1-select-menu-refreshes-page">hier</a> und <a href="https://discussions.apple.com/thread/3215053?start=0&amp;tstart=0">hier</a>). Das Problem lässt sich also durch Warten beheben…</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Tandem Rhein-Main ist online — Neues Projekt von mir</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 19:58:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachen]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachenlernen]]></category>
		<category><![CDATA[Tandem Rhein-Main]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.andreas-klingler.de/?p=283</guid>
		<description><![CDATA[In Madrid konnte ich die meisten meiner Tandem-Partner effektiv über die Tandem-Plattform des Sprachenzentrums der Universität Complutense finden. In Darmstadt und der Rhein-Main-Region hat es bisher eine solche Plattform nicht gegeben. Bis jetzt: http://tandem-rhein-main.de/ Soeben hat die Testphase von Tandem Rhein-Main — der kostenlosen Plattform zum Finden von Sprachlernpartnern in der Rhein-Main-Region — begonnen. Für mich ist der Beginn der Testphase vor allem wichtig, weil der Erfolg stark mit der Werbung und Bekanntheit an den Universitäten und Hochschulen im Rhein-Main-Gebiet zusammenhängt und ich jetzt ein laufendes System zum Präsentieren habe, das ich die nächsten Wochen an vielen Stellen vorstellen werde. Insbesondere natürlich an den Sprachlernzentren und ähnlichen universitären Einrichtungen. Weitere Informationen über meine Motivation: blog.tandem-rhein-main.de: Wer steckt dahinter? Hintergrundinformationen und eine positive und negative Beschreibung vom Sinn und Zweck der Plattform: blog.tandem-rhein-main.de: Was Tandem Rhein-Main ist — und was nicht Und hier geht’s zum eigentlichen „Jetzt-geht-es-los”-Artikel: blog.tandem-rhein-main.de: Testphase beginnt Also: Schaut’s euch an! (Auch wenn die meisten hier sicherlich nicht zur Zielgruppe gehören. ;-) Und gebt mir Rückmeldung; ich bin sehr gespannt, wie das die nächsten Wochen weitergehen wird. :-D]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Madrid konnte ich die meisten meiner Tandem-Partner effektiv <a href="http://tandemucm.wall.fm/">über die Tandem-Plattform des Sprachenzentrums der Universität Complutense </a>finden. In Darmstadt und der Rhein-Main-Region hat es bisher eine solche Plattform nicht gegeben.</p>
<p><a href="http://tandem-rhein-main.de/">Bis jetzt: http://tandem-rhein-main.de/</a></p>
<p>Soeben hat die Testphase von Tandem Rhein-Main — der kostenlosen Plattform zum Finden von Sprachlernpartnern in der Rhein-Main-Region — begonnen. Für mich ist der Beginn der Testphase vor allem wichtig, weil der Erfolg stark mit der Werbung und Bekanntheit an den Universitäten und Hochschulen im Rhein-Main-Gebiet zusammenhängt und ich jetzt ein laufendes System zum Präsentieren habe, das ich die nächsten Wochen an vielen Stellen vorstellen werde. Insbesondere natürlich an den Sprachlernzentren und ähnlichen universitären Einrichtungen.</p>
<p>Weitere Informationen über meine Motivation: <a href="http://blog.tandem-rhein-main.de/de/2011/09/wer-steckt-dahinter/">blog.tandem-rhein-main.de: Wer steckt dahinter?</a></p>
<p>Hintergrundinformationen und eine positive und negative Beschreibung vom Sinn und Zweck der Plattform: <a href="http://blog.tandem-rhein-main.de/de/2011/10/was-tandem-rhein-main-ist-und-was-nicht/">blog.tandem-rhein-main.de: Was Tandem Rhein-Main ist — und was nicht</a></p>
<p>Und hier geht’s zum eigentlichen „Jetzt-geht-es-los”-Artikel: <a href="http://blog.tandem-rhein-main.de/de/2011/10/testphase-beginnt/">blog.tandem-rhein-main.de: Testphase beginnt</a></p>
<p>Also: Schaut’s euch an! (Auch wenn die meisten hier sicherlich nicht zur Zielgruppe gehören. ;-) Und gebt mir Rückmeldung; ich bin sehr gespannt, wie das die nächsten Wochen weitergehen wird. :-D</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Über den Umgang mit RSS</title>
		<link>http://blog.andreas-klingler.de/2011/09/ueber-den-umgang-mit-rss/</link>
		<comments>http://blog.andreas-klingler.de/2011/09/ueber-den-umgang-mit-rss/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 10:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Feed]]></category>
		<category><![CDATA[Google Reader]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[RSS]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.andreas-klingler.de/?p=260</guid>
		<description><![CDATA[Das Internet-Nachrichtenformat RSS ist vom Prinzip her einfach zu verstehen: Man abonniert eine Webseite und bekommt neue Beiträge in einem Programm oder Webdienst seiner Wahl angezeigt. Der richtige Umgang damit macht meiner Beobachtung nach jedoch vielen Probleme. Wenn man sich aber keine Gedanken über die Struktur und „Lesearten” von RSS-Feeds macht, kann es vorkommen, dass man für sich keinen Nutzen daraus ziehen kann. Und sich beim Anblick der RSS-Feeds ein Gefühl einstellt wie bei 843 ungelesenen E-Mail-Nachrichten im Postfach. Aber das muss nicht sein. Auslöser für diesen Artikel ist Lukas’ Beitrag über die Aggregationssoftware fever. Fever aggregiert Meldungen aus einer eigenen, möglichst großen RSS-Sammlung und ermöglichst einen Überblick über die am stärksten diskutierten Themen daraus. Sozusagen Rivva für den Hausgebrauch mit einer eigenen Auswahl an berücksichtigten Seiten. Zudem bietet es einige Ordnungsfunktionen für Feeds an. Den Sinn hätte ich vor zwei Jahren noch verstanden, aber so problemlos, wie ich RSS mittlerweile nutze, sehe ich ihn heute für mich nicht mehr. Beim Lesen ist mir aber auch eingefallen, dass ich schon öfter Schwierigkeiten hatte, andere vom Sinn und Nutzen von RSS zu überzeugen. Oft hörte ich Aussagen in der Art „Dafür habe ich aber keine Zeit” oder „Das ist aber alles viel zu viel”. Mittlerweile habe ich erkannt, dass RSS wie auch Twitter ein Dienst ist, der zwar technisch leicht zu erklären ist, seinen vollen Nutzen aber erst durch eine bestimmte Art des Umgangs offenbart. Ich selbst habe lange durch Versuch und Irrtum einen für mich optimalen Umgang mit RSS erlernen müssen. Herausgekommen sind dabei folgende Erkenntnisse: Ordne die Feeds thematisch in Ordner — Ich verwalte meine Feeds aktuell in 18 Ordnern, die Feeds aus jeweils einem Interessengebiet beinhalten. Dadurch wird es viel übersichtlicher und ermöglichst vor allem folgendes: Priorisiere und gruppiere die Ordner — Ich lese fast nie an einem Stück alle neuen Beiträge, sondern wähle je nach Nutzungskontext bestimmte Ordnergruppen aus. Beim Frühstück lese ich Global-, National– und Lokalnachrichten als erstes, gefolgt von Aggregatorenfundstücken (über Rivva und buzzly) und weiteren Gebieten. Unterwegs in Bussen und Bahnen lese ich oft den Comic-und-Humor-Ordner und verschiedene themenspezifische Ordner.Die Feeds mit der höchsten Publikationsfrequenz überfliege ich dabei immer beim Frühstück, sodass die meisten Beiträge relativ schnell ausgelesen beziehungsweise überflogen und abgehakt sind. In die unwichtigsten Ordner schaue ich nur gelegentlich hinein. Niedrig-priorisierte Feeds sind etwa Beiträge von Open Source-Projekten, bei denen man auf dem Laufenden bleiben will. Umgang mit Feeds mit hoher Publikationsfrequenz — Wenn eine Seite täglich sehr viele neue Inhalte veröffentlicht, kann das Verfolgen aller neuen Beiträge sehr aufwendig sein. Ich habe zwei Wege gefunden, um damit umzugehen: Gar nicht erst abonnieren oder — wenn’s wirklich wichtig ist — sie nur in Kompaktdarstellung (siehe nächster Punkt) zu lesen. Lese nicht alle Ordner gleich — Es gibt mindestens zwei Wege, einen Ordner mit RSS-Feed zu lesen: Durch Anzeige eines kompletten Feed-Inhalts oder nur der Überschriften (ich nenne das „Kompaktdarstellung”). Letzteres ist eine tabellarische Sicht, die in jeder Zeile nur die Überschrift anzeigt und dahinter je nach verfügbarem Platz noch die ersten Worte oder Sätze des Textes. Dadurch habe ich auf meinem Monitor knapp 30 Artikelüberschriften im Blick und kann sie sehr schnell überfliegen. Je nach Feed ist eine Methode besser geeignet als die andere. Feeds, die ich fast immer vollständig lese, lasse ich komplett anzeigen. Feeds, deren Beiträge mich nur ab und zu interessieren, lasse ich mir in der Kompaktdarstellung anzeigen. Du musst nicht immer alles lesen — Im Gegensatz zu E-Mails kann sich hinter einem RSS-Beitrag nie eine Aufforderung zu einer Aktion befinden. Ich unterscheide mittlerweile mental — zumindest bilde ich mir das ein ;-) — zwischen ungelesenen E-Mail-Nachrichten und ungelesenen RSS-Feeds. Und aufgrund der Priorisierung der Feed-Ordner weiß ich auch, dass ich im Zweifel nichts für mich relevantes verpasse. Daher habe ich auch keine Probleme mit Foren-Feeds. Bei Gelegenheit schaue ich kurz drüber und markiere schnell alles als gelesen. Auch wenn ich vielleicht nur die ersten paar dutzend Beiträge gelesen habe. Aber das genügt mir. Ich muss nicht überall alles lesen. Es geht aber auch anders: Ständig aktiv sind bei mir nur knapp 50% der Feeds. Die anderen stammen von Blogs oder Webseiten, bei denen sich nur sehr selten etwas ändert. Dass ich auch bei solchen Seiten immer auf dem Laufenden sein kann, ohne jede Woche manuell eine lange Liste abarbeitend überall vorbeischauen zu müssen, ist für mich eine der wichtigsten Funktionen von RSS. Man kann es auch so machen wie ein Bekannter von mir, der seinen RSS-Dienst nicht als aktuellen Informationskanal nutzt, sondern nur als Sammelbecken von ca. 20 verschiedenen, sich selten ändernden Seiten. Auf den RSS-Dienst greift er sporadisch zu und muss so nicht mehr sporadisch auf ca. 20 verschiedenen Seiten nachschauen. Noch ein Hinweis zur Priorisierung: Ich priorisiere nie mit proprietären Funktionen, sondern nutze dafür nur die Bezeichnungen der Feeds und Ordner (etwa „I.1 Ordername” usw.). Das klappt wohl mit jedem RSS-Programm oder –Dienst. Das einzige „Problem”, das ich derzeit noch in Bezug auf RSS habe, hat nichts direkt damit zu tun. Ich nutze nämlich derzeit Google Reader. Leider. Es funktioniert zwar alles wunderbar, aber möchte solch einen Dienst auf einem eigenen Server betreiben, da die ausgewählten RSS-Feeds ja doch schon viel über eine Person aussagen. Leider ist mir weiterhin keine (Open Source-) Software bekannt, über die ich mit einer Web-Oberfläche Feeds verwalten und anzeigen, und (jetzt kommt das K.O.-Kriterium) auch offline auf dem iPhone genutzt werden kann. Falls du so etwas kennen solltest, schreib’ es bitte in die Kommentare. Wenn dir weitere Tipps dazu einfallen, schreib’ einen Kommentar. (Aber primär ist das hier auch nur ein Ich-brauche-eine-URL-um-das-nicht-ständig-wieder-neu-erklären-zu-müssen :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet-Nachrichtenformat <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RSS">RSS</a> ist vom Prinzip her einfach zu verstehen: Man abonniert eine Webseite und bekommt neue Beiträge <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_feed_aggregators">in einem Programm oder Webdienst</a> seiner Wahl angezeigt. Der richtige Umgang damit macht meiner Beobachtung nach jedoch vielen Probleme. Wenn man sich aber keine Gedanken über die Struktur und „Lesearten” von RSS-Feeds macht, kann es vorkommen, dass man für sich keinen Nutzen daraus ziehen kann. Und sich beim Anblick der RSS-Feeds ein Gefühl einstellt wie bei 843 ungelesenen E-Mail-Nachrichten im Postfach. Aber das muss nicht sein.</p>
<p><span id="more-260"></span></p>
<p>Auslöser für diesen Artikel ist <a href="http://blog.lukasrosenstock.net/post/10591447987/news-at-40-c">Lukas’ Beitrag über die Aggregationssoftware fever</a>. <a href="http://feedafever.com/">Fever</a> aggregiert Meldungen aus einer eigenen, möglichst großen RSS-Sammlung und ermöglichst einen Überblick über die am stärksten diskutierten Themen daraus. Sozusagen <a href="http://rivva.de/">Rivva</a> für den Hausgebrauch mit einer eigenen Auswahl an berücksichtigten Seiten. Zudem bietet es einige Ordnungsfunktionen für Feeds an. Den Sinn hätte ich vor zwei Jahren noch verstanden, aber so problemlos, wie ich RSS mittlerweile nutze, sehe ich ihn heute für mich nicht mehr.</p>
<p>Beim Lesen ist mir aber auch eingefallen, dass ich schon öfter Schwierigkeiten hatte, andere vom Sinn und Nutzen von RSS zu überzeugen. Oft hörte ich Aussagen in der Art „Dafür habe ich aber keine Zeit” oder „Das ist aber alles viel zu viel”. <strong>Mittlerweile habe ich erkannt, dass RSS wie auch Twitter ein Dienst ist, der zwar technisch leicht zu erklären ist, seinen vollen Nutzen aber erst durch eine bestimmte Art des Umgangs offenbart.</strong></p>
<p>Ich selbst habe lange durch Versuch und Irrtum einen für mich optimalen Umgang mit RSS erlernen müssen. Herausgekommen sind dabei folgende Erkenntnisse:</p>
<ul>
<li><strong>Ordne die Feeds thematisch in Ordner</strong> — Ich verwalte meine Feeds aktuell in 18 Ordnern, die Feeds aus jeweils einem Interessengebiet beinhalten. Dadurch wird es viel übersichtlicher und ermöglichst vor allem folgendes:</li>
<li><strong>Priorisiere und gruppiere die Ordner</strong> — Ich lese fast nie an einem Stück alle neuen Beiträge, sondern wähle je nach Nutzungskontext bestimmte Ordnergruppen aus. Beim Frühstück lese ich Global-, National– und Lokalnachrichten als erstes, gefolgt von Aggregatorenfundstücken (über <a href="http://rivva.de/">Rivva</a> und <a href="http://buzzly.de/">buzzly</a>) und weiteren Gebieten. Unterwegs in Bussen und Bahnen lese ich oft den Comic-und-Humor-Ordner und verschiedene themenspezifische Ordner.<br/>Die Feeds mit der höchsten Publikationsfrequenz überfliege ich dabei immer beim Frühstück, sodass die meisten Beiträge relativ schnell ausgelesen beziehungsweise überflogen und abgehakt sind. In die unwichtigsten Ordner schaue ich nur gelegentlich hinein. Niedrig-priorisierte Feeds sind etwa Beiträge von Open Source-Projekten, bei denen man auf dem Laufenden bleiben will.</li>
<li><strong>Umgang mit Feeds mit hoher Publikationsfrequenz</strong> — Wenn eine Seite täglich sehr viele neue Inhalte veröffentlicht, kann das Verfolgen aller neuen Beiträge sehr aufwendig sein. Ich habe zwei Wege gefunden, um damit umzugehen: Gar nicht erst abonnieren oder — wenn’s wirklich wichtig ist — sie nur in Kompaktdarstellung (siehe nächster Punkt) zu lesen.</li>
<li><strong>Lese nicht alle Ordner gleich</strong> — Es gibt mindestens zwei Wege, einen Ordner mit RSS-Feed zu lesen: Durch Anzeige eines kompletten Feed-Inhalts oder nur der Überschriften (ich nenne das „Kompaktdarstellung”). Letzteres ist eine tabellarische Sicht, die in jeder Zeile nur die Überschrift anzeigt und dahinter je nach verfügbarem Platz noch die ersten Worte oder Sätze des Textes. Dadurch habe ich auf meinem Monitor knapp 30 Artikelüberschriften im Blick und kann sie sehr schnell überfliegen. Je nach Feed ist eine Methode besser geeignet als die andere. Feeds, die ich fast immer vollständig lese, lasse ich komplett anzeigen. Feeds, deren Beiträge mich nur ab und zu interessieren, lasse ich mir in der Kompaktdarstellung anzeigen.</li>
<li><strong>Du musst nicht immer alles lesen</strong> — Im Gegensatz zu E-Mails kann sich hinter einem RSS-Beitrag nie eine Aufforderung zu einer Aktion befinden. Ich unterscheide mittlerweile mental — zumindest bilde ich mir das ein ;-) — zwischen ungelesenen E-Mail-Nachrichten und ungelesenen RSS-Feeds. Und aufgrund der Priorisierung der Feed-Ordner weiß ich auch, dass ich im Zweifel nichts für mich relevantes verpasse. Daher habe ich auch keine Probleme mit Foren-Feeds. Bei Gelegenheit schaue ich kurz drüber und markiere schnell alles als gelesen. Auch wenn ich vielleicht nur die ersten paar dutzend Beiträge gelesen habe. Aber das genügt mir. <strong>Ich muss nicht überall alles lesen.</strong></li>
</ul>
<p><strong>Es geht aber auch anders</strong>: Ständig aktiv sind bei mir nur knapp 50% der Feeds. Die anderen stammen von Blogs oder Webseiten, bei denen sich nur sehr selten etwas ändert. Dass ich auch bei solchen Seiten immer auf dem Laufenden sein kann, ohne jede Woche manuell eine lange Liste abarbeitend überall vorbeischauen zu müssen, ist für mich <strong>eine der wichtigsten Funktionen von RSS</strong>. Man kann es auch so machen wie ein Bekannter von mir, der seinen RSS-Dienst nicht als aktuellen Informationskanal nutzt, sondern nur als Sammelbecken von ca. 20 verschiedenen, sich selten ändernden Seiten. Auf den RSS-Dienst greift er sporadisch zu und muss so nicht mehr sporadisch auf ca. 20 verschiedenen Seiten nachschauen.</p>
<p>Noch ein Hinweis zur Priorisierung: Ich priorisiere nie mit proprietären Funktionen, sondern nutze dafür nur die Bezeichnungen der Feeds und Ordner (etwa „I.1 Ordername” usw.). Das klappt wohl mit jedem RSS-Programm oder –Dienst.</p>
<p>Das einzige „Problem”, das ich derzeit noch in Bezug auf RSS habe, hat nichts direkt damit zu tun. Ich nutze nämlich derzeit Google Reader. Leider. Es funktioniert zwar alles wunderbar, aber möchte solch einen Dienst auf einem eigenen Server betreiben, da die ausgewählten RSS-Feeds ja doch schon viel über eine Person aussagen. Leider ist mir weiterhin keine (Open Source-) Software bekannt, über die ich mit einer Web-Oberfläche Feeds verwalten und anzeigen, <em>und</em> (jetzt kommt das K.O.-Kriterium) auch offline auf dem iPhone genutzt werden kann. Falls du so etwas kennen solltest, schreib’ es bitte in die Kommentare.</p>
<p>Wenn dir weitere Tipps dazu einfallen, schreib’ einen Kommentar. (Aber primär ist das hier auch nur ein Ich-brauche-eine-URL-um-das-nicht-ständig-wieder-neu-erklären-zu-müssen :-)</p>
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